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27.6.01
Vorne kurz? Hinten lang? Zündschnur dran?
("Ey Welt!" - Die wöchentliche Kolumne. Auch am Mittwoch möglich.)

Wie ein Neanderthaler sehe ich manchmal aus, rieche aber hoffentlich nicht ganz so schlimm. Überall Haare, die mir über das gesamtes Gesicht hängen und den Ausblick versperren! Ich gehe nun einmal nicht gerne zum Frisör, und wundern muss ich mich da auch nicht, dass ich wie ein laufendes Haarbüschel aussehe und oftmals auch von Hunden verwechselt werde.

Damit eines klipp und klar ist, liebe Hundebesitzer: Ich bin kein Lieblingsbaum Ihres Wauwaus und werde es auch nie und nimmer sein. Es wäre wirklich sehr freundlich und entgegenkommend, wenn Sie das nächste Mal mehr auf Ihren geliebten Köter achten würden.

Und unter anderem auch deswegen habe ich all meinen Mut zusammen genommen und bin zu einem Frisör gegangen.

„Wie hätten Sie es denn gerne?“, fragt er mich, der Meister der Scheren, der Verursacher diverser Schnittwundern an Ohr und anderswo, der Frisör also, der mir in der nächsten halben Stunde an meinem Haar herumklappern und herumschnippeln wird.

„Ach, ich weiß gar nicht“, antworte ich dann, und ich weiß wirklich nicht, wie ich mir mein neues, tolles Haarstyling vorstelle.

Meistens murmle ich Sätze wie „Machen Sie doch, was Sie wollen“ oder „Frisur einfach nachschneiden, mehr nicht“, in meinen kaum vorhandenen Bart, und der Frisör macht dann auch, was er will.

Wenn ich ihm sage, dass er einfach nur nachschneiden soll, sieht er mich mit einem entgeisterten Gesichtsausdruck an. Ist nämlich gar keine Frisur mehr zum Nachschneiden da. War doch schon lange nicht mehr beim Herrn Frisör. Hopfen und Malz so gut wie verloren. Wo keine Frisur zum Zurechtschneiden ist, muss wie ein Wunder etwas Neues entstehen.

Und so haben mich schon viele der Haarprachtskünstler verunstaltet. Einmal sah ich nach dem Besuch eines Frisörsalons wie ein Soldat aus, der des militärischen Looks wegen eine spiegelglatte Kopfhaut hat, ein anderes Mal sah ich zerrupft wie ein Hühnchen aus, das die letzten Atemzüge kurz vor der Schlachterei genießt, und wieder einmal musste ich mir überlegen, ob es sich für die nächsten paar Wochen lohnen würde, einen schönen Hut zu kaufen. Aufgesetzt. Abgedeckt. Ausgestanden.

Und meistens lasse ich sie mir wirklich ganz, ganz kurz schneiden, die stressmachenden Haare. Dann lohnt es sich wenigstens. Dann muss ich erst in einem halben Jahr wieder zum Frisör. Und wenn es wieder Zeit für den Frisör ist, dann weiß ich, dass auch der Zahnarzt bald schon nach mir rufen wird.

Und dort murmle ich dann Sätze wie „Machen Sie doch, was Sie wollen“ in meinen kaum vorhandenen Bart, und dann macht der Zahnarzt auch, was er will und reißt mir diverse Zähne aus dem Maul. Zum Zahnarzt gehe ich noch viel, viel weniger gern als zum Frisör.

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22.6.01
Zelten im Naturzustand
("Ey Aktuell!" - Die aktuelle Nachricht. Immer wieder neu.)

Eigentlich müsste ich ja lernen, und der Name des Lernstoffs ist Hobbes - Thomas Hobbes. Er war ein mürrischer Engländer mit mürrischen Ideen über Naturzustände und böse Menschen. Und das politische System der USA müsste ich auch in mich hineinfressen und in ein paar Wochen verdaut vor zwei Dozenten ausspucken.

Aber nein! Was mache ich? Ich fahre hier hin und amüsiere mich. Doch meine Gedanken werden immer bei dir sein, geliebter Thomas Hobbes. Und auch an George W. Bush werde ich meine Hirnwindungen verschwenden. Ganz bestimmt? Ganz bestimmt nicht!

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19.6.01
Letztes Mittel Haarwuchsmittel?
("Ey Welt!" - Die wöchentliche Kolumne. Jeden Mittwoch neu. Aus aktuellem Anlass zwei Tage früher.)

Es wäre zum Haareausreißen, wenn sie nicht eh schon von alleine ausfallen würden. Ein Blick in den Spiegel genügt, und die erschreckende Gute-Morgen-Erkenntnis schiebt sich unsanft in den Vordergrund meiner eh schon morgenmuffeligen Gedanken.

Ich schaue mir meine Haarpracht an und frage mich, ob meine Geheimratsecken größer geworden sind. Unsinn, belüge ich mich dann, die waren schon immer so gigantisch, es hat sich nichts, aber auch wirklich gar nichts geändert. Nein, sage ich mir dann immer, war alles schon immer so. Wirklich.

Noch ein Blick in den Spiegel. Ich muss mich überwinden, meine Haare mit einem Kamm zurechtzukämmen. Ich stelle mir meinen narzistischen Zurechtmachvorgang mit katastrophalen Ausmaßen vor: Der Kamm gleitet durch mein spärliches Haar und kämmt es nicht, sondern nimmt es kurz und schmerzlos mit sich und hinterlässt meine nackte Kopfhaut.

In der einen Hand halte ich den Kamm, der mir wie ein geladener Revolver zublinzelt. „Komm schon!“, scheint er mir zuzureden, „benutz mich! Kämm dich! Tut auch gar nicht weh!“
Tut gar nicht weh. Tut gar nicht weh. Tut gar nicht weh! Genau das sage ich mir immer, wenn ich zum Zahnarzt gehen muss. Und danach der Schreck: Tat doch weh! Und er hat doch gebohrt. Und genauso wird es auch mit dem bösartigen Kamm sein, der mich eher an einen Miniaturrasenmäher erinnert als an einen Kamm.

Meine Blicke gleiten vom Kamm zum Spiegelbild, auf welchem ich meine Haarpracht mit Argusaugen betrachte. Bald schon wird sie so aussehen, als wäre ich längst schon im Vorruhestand.
Kamm. Spiegelbild. Kamm. Und noch einmal schaue ich auf mein Spiegelbild. Und wieder auf den Kamm.
„Sei kein Feigling!“, scheint er mir sagen zu wollen. „Du musst dich kämmen. Jeder kämmt sich.“
Und dann blöke ich zurück und schreie ihn an: „Ich mach ja schon“, keife ich meinen Kamm an, „geht ja gleich los. Nerv mich gefälligst nicht, sonst dauert es noch länger.“

Als ich mich schließlich dazu durchringe, muss ich feststellen, dass kaum ein Haar im Kamm hängenbleibt und ich doch keine Kahlrasur hinter mir herziehe.

Aber vielleicht morgen! Morgen werde ich aufwachen und als Skinhead durch die Welt laufen müssen. Jawohl!

Und vielleicht sollte ich jetzt schon einmal Ausschau nach einem Perückengeschäft halten, denn wie ein Skinhead auszusehen, könnte zu schlimmen Verwechslungen führen, was für eine schlimme, schlimme politische Meinung ich doch haben könnte. Und das wären dann Verwechslungen, wie wohl noch nie zuvor etwas verwechselt wurde.

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16.6.01
Unfähig, aber neu
("Ey Aktuell!" - Die aktuelle Nachricht. Immer wieder neu.)

Obwohl ich mich so gut wie gar nicht mit Templates, Tags und tollen Programmiersprachen auskenne, habe ich meiner Homepage ein neues Design gegönnt. Hoffentlich gefällt es mehr als das alte, hingerotzte Erscheinungsbild.

Jetzt fehlt nur noch eine Diskussionsfunktion. Der "Reblogger" scheint ja auch nicht so zu wollen, wie ich es will. Außerdem müsste ich auch noch mal die Wohnung aufräumen und für meine Zwischenprüfung lernen. Nachher! Jawohl, nachher werde ich alles machen, was ich aufgeschoben habe. Ganz bestimmt.

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13.6.01
Säubern wie der Sturmorkan
(„Ey Welt“ – Die wöchentliche Kolumne. Diesmal aus Versehen am Mittwoch.)

Räumen Sie gerne auf? Ich jedenfalls nicht. Ich hasse es, mit einem Staubsauger durch die Wohnung zu flitzen, den Küchenboden zu wischen, Geschirr abzuwaschen, den Müll zum Müllcontainer zu bringen und diverse andere Dinge, die der Wohnung Glanz verleihen, hasse ich genauso sehr. Ist viel zu stressig. Viel zu arbeitsintensiv. Und vor allen Dingen könnte man in dieser Zeit viel sinnvollere Dinge erledigen.

Wenn Sie wollen, können Sie gerne bei mir vorbeischauen und mir behilflich sein. Ich werde mich in dieser Zeit ins Bett kuscheln und dösen und mich von den Putzgeräuschen, die Sie fabrizieren werden, in den Schlaf lullen lassen.

Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit Ausreden: Dass Sie keine Zeit haben, meinen Haushalt zu schmeißen. Dass Sie selbst nicht gerne putzen, wischen, fegen. Zählt alles nicht. Ich aber zähle auf Sie. Morgen würde es mir ganz gut passen. Und übermorgen. Und überübermorgen eigentlich auch. Meine Wohnung soll glänzen, und dafür haben gefälligst Sie zu sorgen.

„Unverschämtheit!“, denken Sie sich jetzt? Und Sie haben alles Recht dazu. Doch zumindest war es einen Versuch wert, Ihnen meine bevorstehende Aufräumorgie aufs Auge zu drücken. Meine Freundin und ich drücken uns nun schon seit zwei Wochen davor.

Eines jedoch könnte mir helfen, mich endlich einmal dazu zu überwinden, mehrere Stunden den Besen zu schwingen und wie ein Putzteufel durch die Wohnung zu schweben. Was dieses Wundermittel gegen Putzverweigerung ist? Meine neueste Lieblings-CD natürlich, auf welcher mich „19 megareine Hits“ zum Superhausmann verwandeln sollen.

„Putzmunter – Putzen wie der Wirbelwind“, heißt dieses Klangwerk für alle Hausfrauen unter uns, gefunden in einer bekannten Drogeriekette.

Aus fünf Phasen soll nun also meine Aufräumaktion bestehen. Phase 1: „Ausräumen und Platz schaffen“. Der „Tanz der Stunden“ aus „La Gioconda“ und der „Holzschuhtanz“ aus „Zar und Zimmermann“ untermalen diese Phase. Beeilung also! Um alle Möbel abzumontieren und in den Hausflur zu stellen, damit Platz geschafft ist, bleiben lediglich dreizehn Minuten und sieben Sekunden.

Nächste Phase: „Frische Luft rein und auslüften“. Ein paar Minütchen also, in denen man sich hinsetzen, ausruhen und unter anderem auch der „Tritsch-Tratsch-Polka“ und „When the Saints go marchin´ in“ lauschen kann. Da schlägt das Hausfrauenherz laut auf und bollert den Rhythmus der Begleitmusik in ebensolcher Lautstärke mit.

Und nun geht es ans Eingemachte – Phase 3: „Putzen wie der Wirbelwind“ – sechsehn Minuten und fünf Sekunden lang. Doch zwei Märsche („Radetzky Marsch“ und „Alter Jägermarsch von 1813“), „Stars and stripes forever“, diverses andere Liedgut und der „Höllengalopp“ lassen die Hausfrau wie auf heißen Kohlen durch die Wohnung schwirren, und bald schon strahlt alles wieder pikobellosauber und sternenklar rein.

Noch zwei Phasen, und schon ist er geschafft, der Putzmarathon. Erst einmal alles Umgestellte zurück an den vorgesehenen Platz bringen („Phase 4: Einräumen“) und mit dem abschließenden Abschnitt „Geschafft! Hinsetzen und entspannen“ die erholsame Ruhe finden. Das Liedchen „Schlaf‘ mein Prinzchen, schlaf‘ ein“ hilft. Endlich entspannen, ausruhen, ausatmen - jedenfalls zwei Minuten und siebenundzwanzig Sekunden lang.

Und dann geht es weiter für meine Freundin. Den CD-Spieler habe ich nämlich auf „Repeat“ gestellt, und nach den knappen zwei Minuten Pause geht es weiter für sie. Ein weiterer Durchgang von Phase Eins bis Fünf wartet. Hoffentlich wird sie dabei mitspielen. Einen Versuch ist es zumindest wert, so dem Aufräumstress zu umgehen.

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9.6.01
Aromaduft dank heißer Luft
("Ey Click!" - Der unregelmäßige Surftipp. Unerwartet neu.)

Über Geschmack lässt sich nicht streiten, über Gestank leider schon. Es stinkt und kracht nämlich nicht nur, wenn Physiker am Werke sind, sondern auch, wenn Hinz und Kunz zu viele Bohnen gegessen haben.

Worüber sich noch streiten lässt? Über Niveau vielleicht? Also: Ist die Homepage "Darmgas.de" niveaulos, hirnrissig, fernab jeglichem Geschmacks?

Ja, ist sie. Aber sie passt zu meinen pupsenden Hunden. Außerdem ist es immer wieder erstaunlich, über welche Suchbegriffe einige Menschen auf meine Homepage gelangen. In diesem Sinne: Gut Pups will Meider haben.

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5.6.01
Morgenstund hat Wut im Schlund
("Ey Welt!" - Die wöchentliche Kolumne. Noch nie am Mittwoch erschienen.)

Achtung, Arschloch-Alarm! Kommen Sie mir bloß nicht zu nahe. Weggehen, habe ich gesagt! Hauen Sie gefälligst ab. Ich bin nämlich einer dieser widerwärtigen Morgenmuffel, die herumgranteln und herumwüten, wenn sie gerade aus dem Bett gefallen sind.

Und wenn ich manchmal kurz nach dem Aufstehen auf der Straße stehe, habe ich genügend Gründe, um meinem Morgenmuffeln freie Bahn zu geben.
Mein Vater meinte immer, dass ich nach Wien gehören würde. Denn dort, so sagte er mir, würden unglaublich viele Wiener nichts Besseres zu tun haben, als herumzustänkern, zu wüten und zu granteln. Und das den lieben, langen Tag. Nicht nur am Morgen.

Ich war noch nie in Wien, aber vielleicht sollte ich einmal dorthin fahren. Ob sich die dort ansessigen Tagesmuffel über die Hundescheiße aufregen, die hüben wie drüben auf den Gehwegen verteilt liegt?

„Scheiß Hundescheiße!“, schimpfe ich fast jeden Morgen, an dem ich nicht ausschlafen konnte. „Diese schrecklichen Hundebesitzer. Können die nicht ein einziges mal auf ihre Viecher aufpassen? Ich kacke doch auch nicht einfach auf den Fußweg.“

Ja, wirklich: Es ist schlimm mit mir, und das gebe ich offen und ehrlich zu. Ich bin und bleibe ein widerwärtiger Morgenmuffel. Und meine Idee, den Gehweg wirklich einmal mit meinem frisch Verdauten zu bereichern, werde ich eh nicht in die Tat umsetzen, nicht einmal, wenn ich hundemüde bin. Solch ein Morgenmuffel bin ich dann doch nicht.

Worüber ich mich noch aufrege? Das fragen Sie noch? Rentner! Schrecklich. Als wenn diese Seniorensippschaft den gesamten lieben, langen Tag Zeit hätte. Steigen ganz langsam in den Bus ein, sodass man selbst zu spät zu irgend einem wichtigen Termin kommt, für den man in aller Herrgottsfrühe (oder manchmal auch zur Mittagszeit) aufgestanden ist.

Schimpfen, dass man die Leute doch erst aus dem Bus aussteigen lassen solle, halten sich aber selbst nicht an ihre auferlegte Regel, wenn sie am Einsteigen sind.
Ich könnte stundenlang weiterfluchen. Die plärrenden Schulkinder, die einem die Ohren nahezu ablärmen! Die Eltern, die ihre Sprösslinge ohne Grund anschreien oder ihnen verbieten, herumzubrabbeln. Da könnte ich wirklich wütend werden und diese unfähigen Erziehungsberechtigten anfauchen.

Aber ich halte mich zurück, denn ich weiß, dass ich bald voll und ganz aufgewacht sein werde. Dann sieht die Welt viel rosiger aus. Dann sehe ich die Hundehäufchen gar nicht mehr, die Renter sind überhaupt nicht so schlimm, für wie ich sie gehalten habe und auch ansonsten ist die Welt eigentlich wunderwunderschön.
Es dauert nur immer eine gewisse Zeit, bis ich auch wirklich wach bin.

Und bis dahin gilt der Arschloch-Alarm. Da heißt es dann, Reißaus vor mir zu nehmen. Wegzugehen. Abzuhauen. Einen großen Bogen um mich zu machen. Denn Morgenmuffel sind wirklich widerliche Zeitgenossen.

Und dann trete ich hinein, in den extra für mich platzierten Hundehaufen, und leider verlängert das den Arschloch-Alarm um etliche Stunden. Jetzt werde ich bis zum nächsten Morgen sauer sein, ganz bestimmt.

Doch ab morgen bin ich nett und freundlich und grummle nicht mehr herum. Versprochen? Wenn ich´s doch sage, verdammt.

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2.6.01
Ausradiert, beerdigt und verscharrt
("Ey Click!" - Der unregelmäßige Surftipp. Unerwartet neu.)

Ich konnte die Zeichentrickfigur Scooby-Doo noch nie leiden. Sie war nervig und wollte ständig nur diese schrecklichen "Scooby-Snacks" in sich hineinfressen. Außerdem hatte die Serie eine nervige Titelmelodie. Und die Handlung war immer nahezu nach dem selben Strickmuster zusammengeschustert.

Aber das allerallernervigste an dieser Zeichentrickserie war die Titelheldtöle namens Scooby-Doo. Also weg damit. Wenn er doch nur endlich nicht mehr da wäre, dieser Scooby-Doo, diese nervigste aller Nervensägen.

Auf der Homepage "Who would you kill?" kann man abstimmen, welcher Charakter in welcher Fernsehserie am besten ausradiert, beerdigt und verscharrt werden sollte - sei es nun bei "Scooby Doo", "Star Trek", "Buffy", den "Simpsons", den "Golden Girls" oder diversen anderen Serien.

Hinfort mit Euch, Ihr Nervensägen aller Fernsehserien. Verschwindet gefälligst vom Bildschirm. Oder, im Falle von Scooby-Doo: Husch, husch, ins Körbchen, du laufende Flohsammlung.

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1.6.01
Musikalisch dank Moneten
("Ey Click!" - Der unregelmäßige Surftipp. Unerwartet neu.)

Es gibt unglaublich viele Menschen, die unglaublich musikalisch sind. Diese Musikgenies können wirklich schöne Musik aus ihrer Geige, ihrem Klavier oder sonst irgend einem Instrument herauszaubern.

Ich bin unmusikalisch. Früher, als ich noch klein war, hatte ich jahrelang Blockflötenunterricht, dann versuchte ich, das Keyboard nicht allzu sehr für Lärmbelästigung zu missbrauchen.

Und jetzt? Jetzt bin ich älter und habe gemerkt, dass jeder Depp (oder, um noch weiter ins Neudeutsch abzutriften: Fotzkopp) Musik machen kann. Man benötigt lediglich das Equipment und vielleicht auch noch einen Produzenten.

Die Homepage „turntables.de“ zeigt uns Musikbanausen, wie leicht es ist, musikalisch zu sein und genauso toll Platten aufzulegen und zu mixen wie der Diskjockey von nebenan. An zwei virtuellen Plattentellern und einer virtuellen Plattenauswahl kann selbst ich ein wenig so tun, als wenn ich ein laufender Notenschlüssel mit Musikdiplom wäre.

Ich brauche jetzt auch so einen Plattenspieler mit dementsprechender Plattenauswahl. Unbedingt. Dann werde ich berühmt. Als DJ. Kann doch jeder, sowas. Nur der Anfang ist schwer, weil man am Anfang investieren muss. Das Equipment ist halt teuer, aber dafür kann ich mir die teure und zeitraubende Musikausbildung schenken. Yo!

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