<?xml version='1.0' encoding='windows-1250'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053</id><updated>2009-12-15T11:25:13.496+01:00</updated><title type='text'>ombas!</title><subtitle type='html'>Auftrag Alltag. Alles inklusive.

</subtitle><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25'/><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ombas.blogspot.com/atom.xml'/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>237</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-1990942432762313336</id><published>2007-05-04T21:21:00.000+02:00</published><updated>2007-06-11T20:08:00.742+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Ach so - ganz vergessen: Die Fernsehtipps gehen erst einmal weiter unter &lt;a href="http://tillfrommann.de/?cat=9" target="_blank"&gt;"Meine Massenmedien und ich - Relativ persönliche Konsumiertipps"&lt;/a&gt;. Bisher sogar täglich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-1990942432762313336?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/1990942432762313336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=1990942432762313336&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/1990942432762313336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/1990942432762313336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2007/05/ach-so-ganz-vergessen-die-fernsehtipps.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-117674862638310773</id><published>2007-04-21T20:34:00.000+02:00</published><updated>2007-08-19T22:44:52.557+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Ich gebe zu, dass ich auf vielen Gebieten äußerst untalentiert bin. Man könnte mich in vielen Fällen und bei vielen Gelegenheiten als Versager bezeichnen, so hart das auch für mich klingen mag.  Andererseits: Ist nicht jeder auf diversen Gebieten ein Versager? Trottelig bin ich hin und wieder auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gut, genug der Selbsterniedrigung - andere Dinge kann ich andererseits nämlich richtig gut, und ich hoffe immer wieder, dass das alle minderwertig ausgeprägten Fähigkeiten einigermaßen ausgleicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil ich ganz und gar nicht gut singen kann, hatte ich meine Schwierigkeiten, Freunde von mir zu einem Karaokeabend zu überreden. Ich hatte so ungefähr zwei Jahre damit verbracht, sie zu fragen, ob sie denn nicht, und warum denn nicht, und es wäre doch ganz bestimmt ganz lustig, und Karaoke hätte doch auch viel damit zu tun, bewusst in der Öffentlichkeit zu scheitern. Aber es hatte keinen Sinn, und so übte ich ganz für mich allein immer und immer und immer wieder das Lied, mit dem ich meinen großen Auftritt haben wollte - nämlich "Bohemian Rhapsody" von Queen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch Zufall hatte es sich dann doch ergeben, sich mit Freunden bei einem Karaokeabend der kritischen Masse auszusetzen. Zwei Lieder gesungen, beim ersten ausgebuht, beim zweiten überschwänglich gelobt worden. Ein gutes Ergebnis, fand ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute läuft wieder einmal &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Deutschland sucht den Superstar"&lt;/span&gt;, eine der meistgesehenen Karaokesendungen des deutschen Fernsehens. Gut, das Niveau ist deutlich höher als in einer dieser üblichen Karaokekaschemmen. Aber eines ist dieser voyeuristische Kram in der Tat - nämlich das öffentliche Zurschaustellen vom Versagen. Und das sehen wir doch alle sehr gerne, nicht wahr?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-117674862638310773?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/117674862638310773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=117674862638310773&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117674862638310773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117674862638310773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2007/04/ich-gebe-zu-dass-ich-auf-vielen.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-117665767510491565</id><published>2007-04-19T19:12:00.000+02:00</published><updated>2007-04-21T11:31:01.679+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Poker habe ich noch nie um Geld, Haus und Hof gespielt, was nicht nur daran liegt, dass ich kaum Geld, kein Haus und schon gar keinen Hof besitze. Meiner Großmutter habe ich zu ihrem Geburtstag Pokerchips und ein Kartenspiel geschenkt und (quasi als Event, wie es so schön auf neudeutsch heißt) passend dazu einen Pokerabend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anlass für das Geschenk war, dass meine Großmutter früher leidenschaftliche Pokerspielerin gewesen ist und auch heute noch auf DSF oder einem anderen Sportsender mit Begeisterung die Pokerübertragungen anschaut. Ich hatte mich bisher eigentlich immer darüber gewundert, ob es für diesen Sport, der doch eigentlich überhaupt keiner ist, überhaupt eine interessierte Zielgruppe gibt. Aber Poker ist anscheinend hoch im Trend. Onlinepoker. Pokern mit Freunden, Feinden, Bekannten und Arbeitskollegen. Und ob es immer noch diese geheimen und illegalen Pokertreffs in den Hinterzimmern verqualmter und versiffter Eckkneipen gibt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ab halb elf überträgt Pro Sieben zum vierten Mal &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Die TV total Pokerstars.de-Nacht"&lt;/span&gt;. Keine einzige der vorigen Sendungen habe ich vollständig gesehen, immer habe ich hineingezappt, kurz zugeguckt und mich dann gefragt, wer dabei überhaupt zusieht. Ist das so spannend, irgendwelchen Menschen beim Pokern zuzusehen? Nö, dachte ich mir immer wieder. Ist es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Pokerabend mit meiner Oma steht leider immer noch aus, aber ich freue mich schon jetzt darauf. Im Fernsehen übertragen wird er Gott sei Dank nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-117665767510491565?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/117665767510491565/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=117665767510491565&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117665767510491565'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117665767510491565'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2007/04/poker-habe-ich-noch-nie-um-geld-haus.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-117665656839716161</id><published>2007-04-18T18:51:00.000+02:00</published><updated>2007-04-21T11:29:25.213+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Nebenbei hatte ich mir die Pilotfolge zu &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Weeds"&lt;/span&gt; angesehen, dieser neuen Serie, die heute von 22 Uhr 10 an auf Pro Sieben läuft. Eine Mutter verkauft Drogen in einer Kleinstadt, um ihr Leben zu finanzieren. Nun ja, ich fand es nicht ganz so berauschend, was jedoch auch einfach nur daran gelegen haben mag, dass ich mich wieder einmal mit tausend anderen Dingen abgelenkt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe vielleicht Zeitung gelesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werde im Internet gesurft haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht habe ich telefoniert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder ich habe gedöst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer: Vielleicht sollte ich der Serie noch einmal eine Chance geben. Vom Grundplot her klingt "Weeds" nämlich gar nicht so schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Folge hatte einen Marktanteil von zwölf Prozent in der Zielgruppe, eine Woche später waren es nur noch 10,6 Prozent. Und diese Woche? Werde wenigstens ich zuschauen - was jedoch die Einschaltquote nicht steigern wird, weil ich (leider, leider) kein Gerät der GfK mein Eigen nennen kann. Wäre aber schon sehr schön, wenn ich solch ein kleines Umfragegerät hätte. Vielleicht würde es dann aber doch auffallen, wenn ich 24 Stunden lang das "Deutsche Wetter Fernsehen" laufen lassen würde, nur um zu schauen, ob dieser Sender dadurch mehr Beachtung finden würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich interessiere mich nun einmal für Wetter, könnte ich den Meinungsforschern antworten, wenn sie einen Kontrollanruf vornehmen würden, um zu fragen, ob es sich bei meiner Programmauswahl nur um einen technischen Defekt handeln würde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-117665656839716161?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/117665656839716161/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=117665656839716161&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117665656839716161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117665656839716161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2007/04/nebenbei-hatte-ich-mir-die-pilotfolge.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-117665549572964109</id><published>2007-04-17T18:32:00.000+02:00</published><updated>2007-04-21T11:28:38.500+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>An manchen Tagen läuft wirklich nur Schrott im Fernsehen. Heute zum Beispiel: nur langweiliger Kram. Und wer hat Schuld? Ich kenne mich zwar nicht mit Fußball aus, aber ich schätze mal, dass es irgend etwas mit der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fußballübertragung &lt;/span&gt;um 20 Uhr 15 auf der ARD zu tun hat. Die anderen Sender haben anscheinend allesamt Angst vor diesem Ball, so wie ich früher &lt;a href="http://www.ombas.de/2001_10_01_archive.html#6215770"&gt;Angst vor Bällen jeglicher Art&lt;/a&gt; hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Okay, Sat 1 zeigt die eigenproduzierte Liebeskomödie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Liebe auf Kredit"&lt;/span&gt; in deutscher Erstausstrahlung, aber Herzschmerzkrams aus deutschen Landen zwingen mich, dieses Programm weiträumig zu umzappen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bleibt? &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Extreme Activity"&lt;/span&gt; auf Pro Sieben ist ganz amüsant, aber trotz Grimme-Preis nicht immer das, was ich ertragen kann - nach Feierabend ist mir dieser Kindergeburtstag nämlich meistens zu laut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An solchen Tagen wünschte ich mir, mich für Tennis oder andere Ballsportarten wie heute nun also Fußball zu interessieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Spiel ist sicherlich nicht schwierig zu kapieren.&lt;br /&gt;Ich wäre ganz bestimmt ein anderer als ich´s jetzt bin.&lt;br /&gt;Es wäre unbedingt ein Leben mit mehr Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon seltsam, dass ich jetzt so etwas von mir lasse,&lt;br /&gt;Gerade weil ich doch schon immer alle Ballsportarten hasse.&lt;br /&gt;Doch ich muss meine alte Meinung revidieren:&lt;br /&gt;Ich wünschte ich würde mich für Tennis interessieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist besser, vor dem Stumpfsinn zu kapitulieren.&lt;br /&gt;Ich wünschte ich würde mich für Tennis interessieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja. Das waren noch Zeiten. Mit diesem Lied von Tocotronic habe ich mir meine Abiturszeit versüßt - vor allen Dingen das mit dem Stumpfsinn und dem Kapitulieren hat mich in der Lern- und Prüfungszeit immer wieder auf die Beine gebracht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-117665549572964109?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/117665549572964109/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=117665549572964109&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117665549572964109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117665549572964109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2007/04/manchen-tagen-luft-wirklich-nur.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-117665438399095225</id><published>2007-04-16T18:07:00.000+02:00</published><updated>2007-04-16T20:03:33.530+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Seit gut einem Monat wohne ich jetzt am Rhein. Nett ist es hier, und nein, "Nett" ist nicht immer die Schwester von "Scheiße", wie jemand einmal behauptet hatte - wahrscheinlich war es Anke Engelke. Ich hatte auch ein Praktikum in einer anderen Stadt am Rhein, nämlich in Köln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Köln war auch sehr, sehr nett. Eine wunderbare Stadt mit wunderbaren Menschen - genauso, wie diese Stadt, in der ich jetzt lebe. Nun ja. Es ist zwar nicht meine Wunschstadt gewesen, aber ich fühle mich hier (ja, ja und nochmals ja, ich wiederhole mich) sehr wohl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weshalb ich das erzähle? Heute startet RTL um 17 Uhr die neue werktägliche Serie &lt;b&gt;"Ahornallee"&lt;/b&gt;, die in Düsseldorf spielt. Der Zusammenhang zu meinem Geblubber: Düsseldorf liegt - na, liebe Geografie-Nieten? - auch am Rhein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Düsseldorf bin ich jedoch noch nie gewesen, doch als ich mein Praktikum in Köln gemacht hatte, hatte ich von den Kölnern (wen wundert´s?) nur Schlechtes über Düsseldorf gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von "Ahornallee" habe ich noch nichts Negatives gehört, aber ich vermute einmal, dass diese dailysoapähnliche Qualitäten aufweisen wird und deshalb ganz, ganz mies ist und ich sie mir deshalb auch nicht anschauen werde. Allein schon deshalb nicht, weil ich um diese Uhrzeit noch arbeite.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-117665438399095225?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/117665438399095225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=117665438399095225&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117665438399095225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117665438399095225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2007/04/seit-gut-einem-monat-wohne-ich-jetzt.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-117662979290715890</id><published>2007-04-15T11:17:00.000+02:00</published><updated>2007-04-15T20:20:36.986+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Und überhaupt ist der Sonntag ein ganz schöner Tag: Man kann bis wasweißichwann rumgammeln, kann sinnlos seine Zeit vertrödeln, so lange an die Wand starren, bis sie die Farbe wechselt oder, jaja, fernsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend ist es dann jedoch so, dass - klischeehaft ausgedrückt - die Erinnerung kommt. Dass man am Montag (verdammt!) wieder früh aufstehen muss. Nix mehr mit Rumgammeln, das gibt es erst wieder in fünf Tagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anscheinend hat Vox an genau diese Das-also-war-das-schöne-Wochenende-Stimmung gedacht, als der Sender auf 23 Uhr den Dokumentarfilm &lt;a href="http://www.vox.de/27471_35356.php?artikel=63162" target="_blank"&gt;"Der Untergang der Welt"&lt;/a&gt; gelegt hat. Darin werden vier mögliche Szenarien vorgestellt, wie das hier alles enden wird. Mal überlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Möglichkeit Nummer 1:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Godzilla pupst so viel Kohlendioxid aus, dass die gesamte Menschheit auf einen Schlag ausradiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Möglichkeit Nummer 2:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Dämonen kämpfen um die natürlichen Ressourcen der Welt und machen vor nichts halt. Ach nein, Moment, das hört sich ein bisschen nach dem Mist an, den ich mir gestern nicht im Fernsehen angesehen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Möglichkeit Nummer 3:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Windows Vista gibt zeitgleich bei allen Usern mit einem Ausnahmefehler den Geist auf. Darauf folgt ein Massenselbstmord, weil wieder einmal nicht oft genug zwischengespeichert wurde und die Arbeit von sieben Stunden vernichtet war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Möglichkeit Nummer 4:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Ein riesiger Putzroboter aus einer fernen Galaxie nimmt die Mülltrennung zu ernst. Und ist auf der Erde eigentlich ein Grüner Punkt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich wird es jedoch wieder auf Tsunamis, einen Asteroideneinschlag, einen Supervulkan oder einen atomaren Weltkrieg hinauslaufen. Wie langweilig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-117662979290715890?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/117662979290715890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=117662979290715890&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117662979290715890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117662979290715890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2007/04/und-berhaupt-ist-der-sonntag-ein-ganz.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-117662252857207876</id><published>2007-04-15T09:29:00.000+02:00</published><updated>2007-04-16T20:33:14.203+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Was ich gestern alles nicht richtig im Fernsehen angeschaut habe: Zum Beispiel einen trashigen Science-Fiction-Film auf dem "Science Fiction Channel". Irgend etwas mit Dämonen, Monstern und einem Kampf um das Ende der Welt. Das Übliche halt. Nebenbei habe ich Zeitung gelesen, und natürlich stand auch dort das Übliche drin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;No alarms, no surprises.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann die letzten Minuten von &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Deutschland sucht den Superstar"&lt;/span&gt;. Nun gut, man will halt informiert sein. Ein paar Minuten &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Schlag den Raab"&lt;/span&gt;. Währenddessen: "Vanity Fair" gelesen. Ich kann wirklich nicht verstehen, weshalb diese Zeitschrift zu Beginn so schlechte Kritiken bekommen hat, ich fühle mich immer ganz gut unterhalten. Gut, über den einen, anderen konservativen Artikel und das Editorial rege ich mich hin und wieder auf. Aber sonst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf "Cartoon Network" eine Zeichentrickserie ertragen, die irgendwie &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Die Zeitbande"&lt;/span&gt; oder so ähnlich heißt. Es ging um Gutenberg, Zeitreisen und einen homosexuellen Roboter - eine wunderbare Kinderunterhaltung halt. Fast hätte ich davon Kopfschmerzen bekommen, so unerträglich war das. Ich war jedoch schon so müde, dass ich es nicht mehr schaffte, einen Knopf auf der Fernbedienung zu drücken und zu flüchten. Dieser Mist war die einzige Sendung, die ich von Anfang bis zum Ende halbwegs mitbekommen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal denke ich, dass ich zu viel nicht fernsehe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-117662252857207876?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/117662252857207876/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=117662252857207876&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117662252857207876'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117662252857207876'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2007/04/was-ich-gestern-alles-nicht-richtig-im.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-117657298435500974</id><published>2007-04-14T19:45:00.000+02:00</published><updated>2007-04-15T09:29:21.313+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Neue Stadt. Neuer Job. Neuer MP3-Player. Ein Gigabyte voller Melancholie trage ich mit mir seitdem herum, hauptsächlich Morrissey. Gründe dafür, dass ich diesen Trauerkloß an meinem Ohr mit mir herumschleppe? Ehrlich gesagt gibt es keine. Die neue Stadt ist sehr, sehr schön, und der neue Job gefällt mir einigermaßen gut und macht Spaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag ganz einfach Morrissey. Ist das so schwer zu verstehen? Und das Konzert in Berlin vergangenes Jahr, bei dem ich in der vierten oder fünften Reihe gestanden hatte, war eines der besten Konzerte, das ich je gesehen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was? Ob Morrissey auf Dauer schlecht gelaunt macht? Ja, nun. Vielleicht. Aber ein bisschen grummeln wird ja wohl erlaubt sein, oder nicht? Na also.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-117657298435500974?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/117657298435500974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=117657298435500974&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117657298435500974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/117657298435500974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2007/04/neue-stadt.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-116532870714906937</id><published>2006-12-05T15:23:00.000+01:00</published><updated>2007-01-16T12:39:43.346+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;b&gt;Über die Wahrheit, den Ich-Journalismus und den ganzen Rest&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="right"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;font size="-2"&gt;&lt;i&gt;"When the truth dies&lt;br /&gt;Very bad things happen&lt;br /&gt;They're being heartless again"&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Robbie Williams&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="left"&gt;Der Ich-Journalismus ist tot. In Zeitungsartikeln ist es verpönt, "ich" zu schreiben. Oder unvollständige Sätze. Gut, in Kolumnen wird es einem mitunter noch erlaubt, aber das war es dann auch. Denn nicht nur der Ich-Journalismus ist tot, mit ihm hat sich gleichzeitig das Ich aus der Zeitung verabschiedet - wenn man, jaja, von Kolumnen und Glossen absieht. Aber wer liest sowas schon?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist August 2002. In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" schreibt Georg Diez mit dem Artikel "Die Ich-Krise" einen Nachruf auf den "Pop-Journalismus", den "Ich-Journalismus", den "Gonzo-Journalismus" und auch auf den "New Journalism" - alles artverwandte Schreibstile, dessen vermeintliches Sterben Diez damit begründet, dass auf Grund der Wirtschaftskrise gerade dieser literarisierte Journalismus eingespart worden sei, so zum Beispiel die "Berliner Seiten" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder das Jugendmagazin "jetzt" der Süddeutschen Zeitung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Subjektivität, Krawall, Ironie, Oberflächlichkeit, Geschichtsvergessenheit, Seriositätsdefizit: All das, was mit dem Wort Pop gemeint war, soll nun vorbei sein", schreibt er. Über Hunter S. Thompson heißt es in dem Artikel: "Sein Leben ist Schmerz, sein Tun Literatur. In seinen Geschichten geraten die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit auf bedrohliche Weise durcheinander. Der Mann ist ein Veteran und ein Wrack und ein Vorbild - ohne Hunter S. Thompson im Gepäck hätte Deutschland nie den Versuch erlebt, einen anderen Journalismus zu bekommen als den, den es verdient."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle guten Mensch sind tot: 2005 beging Hunter S. Thompson Selbstmord, er war der Erfinder des sogenannten "Gonzo-Journalismus", einer Weiterführung des "New Journalism" in die Fiktion. Seine bekannteste Reportage, "Fear and Loathing in Las Vegas", wurde als Roman veröffentlicht. Darin sollte es eigentlich um ein Autorennen in der Wüste von Nevada gehen, Thompson schrieb aber fast die gesamte Zeit über sich selbst. Das Ich war wichtig - und die Drogen, die es dabei konsumiert hatte. "Die Vermischung aus Fakten und Fiktionen war aber auch die Krux in Thompsons Leben und Werk", schrieb der Tagesspiegel in seinem Nachruf auf Thompson. „Wo hört die Inszenierung auf? Wenn er auf der Höhe war, tippte er wie besessen, die Zeilen wurden zum Trip."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderer Journalismus war das! So, wie es der von der Zeitschrift "Tempo" gewesen ist, die von 1986 bis 1996 erschien und deren Macher, "dem Journalismus einen anderen Ton, eine andere Härte, eine andere Wahrheit geben wollten", wie Diez in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" weiter schrieb. Die "Tempo" hielt jedes Thema für gleich wichtig: Ob nun Dinge, die die Journalisten selbst interessierte und welche an und für sich keine kulturelle Relevanz besaßen oder Interviews mit wichtigen Politikern - alles war wichtig und unwichtig zugleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Wahrheit! Was zur Hölle ist das eigentlich? Objektivitität ist totaler Unsinn, nur mit Subjektivität kann man die Wirklichkeit vollständig abbilden, jawohl. So, wie es die Zeitschrift "Tempo" gemacht hatte. Journalismus plus Literatur gleich Wahrheit, so einfach ist das nämlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Tempo"-Gründer Markus Peichl sagte 2000 rückblickend in einem "Zeit"-Interview: "Wir waren zu Anfang der achtziger Jahre mit Zeitschriften konfrontiert, die den Anspruch auf Faktizität, Objektivität und Wahrheit erhoben haben, ohne ihm im Geringsten gerecht zu werden." Und weiter: "Sie haben damit ein Klima erzeugt, wo das Faktische nicht mehr faktisch war, sondern nur noch arrogant, überheblich und unwahr. Wir wollten diesem überkommenen und verlogenen Objektivitätsjournalimus eine ehrliche Form von Subjektivität entgegensetzen. Wo der Autor, der Fotograf, der Gestalter sagt, ich setze mich bewusst der Wirklichkeit aus, aber ich beschreibe sie, wie ich sie empfinde. Wo also von vornherein offen gelegt wird, man kann Realität nicht eins zu eins abbilden, sondern in dem Moment, wo ich sie in einem Medium beschreibe, schaffe ich eine Fiktion, neue Realität. Das ist ein Ansatz, der weder unmoralisch noch bekämpfenswert ist. Es kann ja nicht sein, dass Schreiber sich nur der Wahrheit und nicht auch einer Ästhetik verpflichtet fühlen dürfen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weg also mit diesem gottverdammten, überheblichen, arroganten Journalismus! Die haben nämlich nicht die Wahrheit für sich gepachtet, ganz im Gegenteil, Objektivität, ha, dass ich nicht lache. Und wenn ihre Berichte noch so sachlich wirkten: Es waren doch nur die Ansichten eines Einzelnen, es war ihre eigene, ganz persönliche Auswahl aus ihrer kleinen, mickrigen Welt. Jeder noch so objektive Text ist durch eine subjektive Auswahl von Gesprächspartnern, Informationen und Was-weiß-ich-noch-was entstanden - also in Wirklichkeit (haha!) vollkommen subjektiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schon gar nicht sind Journalisten in der Lage, die Wahrheit, die Wirklichkeit zu erkennen und aufzuschreiben - schon gar nicht diese Schreiberlinge! Eigentlich ist es ihre Aufgabe, dem Leser einen Sachverhalt zu vermitteln, und zwar so, dass sich diese Schilderung nahe an der Wahrheit orientiert. Aber schaffen sie das? Kein Wunder also, was für einen schlechten Ruf Journalisten haben. So vermerkt zum Beispiel Ambrose Bierce in "Des Teufels Wörterbuch" unter dem Eintrag "Reporter, der": "Schreiber, der den Weg zur Wahrheit errät und diese mit einem Wortunwetter verjagt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was ist das schon - Wahrheit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Lösungsmöglichkeit bietet der sogenannte "New Journalism", der Journalismus mit Literatur verknüpfte. Diese Art des Journalismus war gegen die etablierte Form, also die Trennung von Meinung und Nachricht, gegen das formelhafte Abhaken der Wer?-Was?-Wo?-Wann?-Warum?-Fragen, mit deren Abarbeiten ein Sachverhalt möglichst objektiv dargestellt werden sollte. Die Vertreter des "New Journalism" wollten mit Sprache experimentieren, sie sollte eine zentrale Bedeutung bekommen - innerer Dialog wie in der Literatur nun einmal auch, Lautmalerei, ein szenischer Aufbau. Flüche. Schimpfwörter. Wenn man "scheiße" meinte, sollte man auch "scheiße" schreiben dürfen. Damit das klar ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gründer dieser neuen Schreibform im Journalismus sind Jimmy Breslin, Gay Talese und Tom Wolfe; zeitlich datieren lässt sich das Aufkeimen des "New Journalism" auf den Anfang der sechziger Jahre. Vorbilder für sie waren unter anderem Mark Twain, Daniel Defoe, Charles Dickens und Ernest Hemingway, weil diese ebenfalls versucht hatten, ihre zeitgenössische Gesellschaft mit sprachlich-literarischen Mitteln darzustellen. Und: Den Vertretern des "New Journalism" war es egal, aus welcher Epoche ihre Vorbilder stammten, die Hauptsache war, dass sie es verstanden, mit literarischen Mitteln ihren Zeitgeist einzufangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Emotion ist wichtig, der subjektive Eindruck ist wichtig, die Personen hinter der Geschichte sind wichtig. Anstelle dessen, einen Sachverhalt objektiv darstellen zu wollen, wird beispielsweise personalisiert: Betroffene Personen werden interviewt, werden zu regelrechten Hauptpersonen der Reportage, unter Umständen ist es sogar der Journalist selbst, der sich ganz egozentrisch zur Hauptperson hochstilisiert, hin und wieder unternahmen die Journalisten auch Selbstversuche, setzten sich Extremsituationen aus und schrieben darüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Das Ich wird wichtig, die Fakten werden dadurch angereichert. Objektivität ist für diese Journalisten nicht das ideale Werkzeug, um die Wahrheit der Welt abzubilden, da Gefühle nun einmal ebenfalls Bestandteil dieser Welt sind. Wahrheit wird nicht daran gemessen, worüber ausgesagt wird, sondern wie und von wem darüber etwas gesagt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch dann begannen die Lügen. Die Ästhetik, das Gefühl, kurz: die Stimmung eines Textes trat immer mehr in den Vordergrund, die Wahrheit hingegen litt. Mit Wortunwettern verjagten die Journalisten die Wahrheit, was auch immer das sein mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Problem dieses subjektiven, literarisierten Schreibstils war es nämlich, dass er übertrieben wurde - die Literarisierung nahm überhand, die Fiktion wurde immer stärker, und die Fakten kamen auf einmal verlogen daher. Nichts, aber auch gar nichts schien mehr zu stimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Mai 2000, und es ist die Zeit eines der größten Medienskandale der vergangenen Jahre. Tom Kummer ist einer der Hauptschuldigen dafür, dass Georg Diez zwei Jahre später über den vermeintlichen Tod des Pop-Journalismus schreibt, denn wegen Kummer kam dieser Journalismusstil in Verruf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kummer begann seine journalistische Laufbahn ebenfalls bei der Zeitschrift "Tempo". Um sich wieder einmal für die Misere, die er verursacht hatte, zu rechtfertigen, räumte ihm "Cover", das Medienmagazin des Instituts für Journalistik und Kommunikationswissenschaft in Hamburg, 2005 ein paar Seiten ein. Dort schrieb er: "Wir sind in die vom Schein beherrschte Welt der Postmoderne hineingeboren worden, deren bestimmendes Element die Show ist. In der Show gibt es keine Wahrheit, sondern Effekte. Je brillanter die Show ist, umso überzeugender ist sie gelungen und desto begeisterter werden die Leser- und Zuschauermassen sein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man weiß, was Kummer angerichtet hat, klingt dies seltsam, so, als wenn er sein Vergehen noch immer nicht eingesehen hätte - er hatte dem Magazin der "Süddeutschen Zeitung" und anderen Medien wie dem "Spiegel", dem "Stern", der "Zeit", der "NZZ" und der "FAZ" Interviews mit Hollywood-Stars verkauft, die er allesamt mehr oder weniger gefälscht hatte, welche er also entweder nie wirklich geführt und aus Collagen anderer Interviews zusammengesetzt oder einfach mit ausgedachten Zitaten angereichert hatte; er selbst spricht davon, dass er "Interviews mit Stars teilweise inszeniert" habe. Die Chefredakteure des SZ-Magazins verloren wegen Kummer ihren Arbeitsplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kummer schreibt weiter: "Meine journalistische Erfahrung war immer die, dass mit dem Auftauchen von Journalisten die Wirklichkeit implodiert. Ich habe das immer wieder gesehen, ob in der Wartestellung auf den ersten Golfkrieg im Intercontinental-Hotel von Amman, wo die Wirklichkeit von isolierten Journalisten choreographiert wurde. Oder in den Armenvierteln von Lima, wo ich für 'Tempo' über die Auswirkungen von Cholera recherchiert habe und die Familien beim Auftauchen meiner Fotografin ihre Hütten zu säubern begannen und sich frische Kleider anzogen und lächelten und lächelten und lächelten." Kummer zieht das Fazit: "Objektivität ist genauso wie Wahrheit und Wirklichkeit in den Medien ein reiner Mythos. Ich finde, Journalismus kann nur dann Vertrauen zurückgewinnen, wenn die Macher ihren Lesern gegenüber ganz offen zugeben, dass es beim Informationsauftrag, neben der reinen Informationsbeschaffung, um total differierende Wirklichkeitsentwürfe geht."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und: "Es ist wirklich nicht mehr leicht, Journalist zu sein. Eine Armada von Authentizisten klebt einem im Nacken und fordert Wahrheit, die einzige wahrhaftige Wirklichkeit. Ich weiß wirklich nicht, ob man es immer noch erwähnen muss: Die Wirklichkeit besteht nicht bloß aus Nachrichten und Fakten, sondern auch aus Emotionen, Erregung, Abstraktion, Fantasie, Ästhetik, Psychedelik, Unerklärbarem, Einsamkeit, Unsicherheit und vielem mehr."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem inoffiziellen Schreibverbot durfte Kummer seit Sommer 2003 wieder für Zeitungen und Zeitschriften schreiben - jedenfalls kurzzeitig. Kurz, nachdem seine Stellungnahme in „Cover“ erschien, stellte man jedoch fest, dass es Kummer erneut nicht sehr genau mit der Wahrheit genommen hatte: Der "Berliner Zeitung" hatte er eine bereits mehrfach veröffentlichte Reportage als neu verkauft. Er hatte diesmal zwar nicht gefälscht, hatte der Zeitung jedoch, ohne die verantwortlichen Redakteure zu informieren, einen Artikel angedreht, der bereits in Teilen 1998 in der "NZZ", sowie 1999 im Magazin der "Süddeutschen Zeitung" erschienen war. Die Krux an diesem Sachverhalt: Die Protagonisten, die er für diesen Artikel interviewt hatte, waren während der Jahre der Erst-, Zweit- und Drittverwertung nicht gealtert - Kummer hatte nicht einmal deren Alter angepasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In "Cover" schreibt er: "Ob ich jetzt immer die Wahrheit schreibe? Nein, die reine Wahrheit interessiert mich nur am Rande. Natürlich müssen die Fakten stimmen, und das war bei mir fast immer der Fall. Hinter der so genannten Wahrheit tun sich aber meistens Abgründe auf. So ist das Leben. Davon sollen die Leser erfahren."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum August 2002, zurück zu Diez' Todeserklärung des Ich-Journalismus. Er schreibt weiter: "Was wäre denn die große Gefahr, wenn das journalistische Schreiben in Deutschland literarischer würde, individueller, kühler, origineller, subjektiver, so wie das in anderen Ländern der Fall ist? Was wäre denn das Furchtbare daran, wenn das Wahrheitsmonopol, das die Medien selbst dauernd durchlöchern und doch fast panisch weiter behaupten, auf ehrliche Weise gebrochen würde? Was wäre denn so schlimm, die Widersprüche auszuhalten, in denen das Leben zur Zeit eben stattfindet?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderer guter Mensch ist tot: 2003 starb der Journalist Herbert Riehl-Heyse, dessen Schreibstil in der "Süddeutschen Zeitung" folgendermaßen beschrieben wurde: "Er entwickelte eine neue Art zu schreiben. Er versuchte nicht zu verbergen, dass es objektives Schreiben gar nicht gibt. Im Gegenteil: Er stellte sich selbst, 'den Reporter', mit seiner Subjektivität in die Geschichten - eine Methode, die die Medienforscher später 'Objektivität durch Subjektivierung' nannten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem sei es immer so gewesen, wenn man ihn gelesen hatte, "als würde er uns für einen kurzen Moment die Schleier des Scheins von seinem Gegenstand herunterreißen, damit wir, die Leser, selber nachsehen können, wie die Wirklichkeit und die Wahrheit möglicherweise aussieht." Weil Riehl-Heyse sich nun selbst mit in die Artikel als beobachtendes Ich hineinschrieb, verdeutlichte er, dass es für ihn keine Objektivität in diesem Sinne gab, sondern dass er, der Beobachter, immer und überall von seinen eigenen Einschätzungen befangen war. Ein solcher Text, der "Objektivität durch Subjektivierung" herzustellen versucht, wird den Leser dadurch aber meines Erachtens zu einer besseren, eigenen Meinung vom dargelegten Sachverhalt führen, da er so immer bewusst gemacht bekommt, dass der Autor selbst eine Objektivität nicht für möglich hält und ihm so die Möglichkeit gibt, sich seine eigene Meinung zu bilden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und anscheinend ist es im Nachhinein nicht ganz so schlimm gekommen, wie Diez den Teufel an die Wand gemalt hatte: Demnächst wird eine neue Ausgabe der Zeitschrift "Tempo" erscheinen. Vielleicht nur dieses eine Heft, vielleicht werden es ein paar Ausgaben mehr werden. Was weiß ich denn. Der Ich-Journalismus ist tot? Lang lebe der Ich-Journalismus!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-116532870714906937?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/116532870714906937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=116532870714906937&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/116532870714906937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/116532870714906937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2006/12/ber-die-wahrheit-den-ich-journalismus.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-116210407409535371</id><published>2006-10-29T07:38:00.000+01:00</published><updated>2006-10-29T07:41:14.113+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;b&gt;Fenster zum Schwof&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;("Ey Welt!" - Die Kolumne, die beobachtet.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dinge, die man nicht macht: In der Nase popeln. Laut pupsen. Aus Neugierde Nachbarn beobachten. Würde ich alles nicht machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder vielleicht doch? Also: Von meinem Balkon aus kann ich ganz wunderbar auf eine Häuserfront schauen, zu anderen Balkons, anderen Menschen. Dazwischen: Eine meistens stark befahrene Straße. Das ist oft nicht angenehm, aber ich stelle mir nachts hin und wieder vor, dass dieses laute Geräusch, diese vorbeiflitzenden Autos, auch Meeresrauschen sein könnte. Und schon ist es wieder einigermaßen angenehm für mich, und ich kann trotz dieses Lärms einschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer. Ein Mensch auf der anderen Straßenseite ist mir sehr ans Herz gewachsen – ein älterer, teetrinkender Herr auf dem Balkon gegenüber. Immer, wenn ich auf meinem Balkon Kaffee trinke, prostet er mir mit seiner Teetasse zu und lächelt mich an. Ich habe noch nie ein Wort mit ihm gesprochen, aber halte ihn, wegen dieser Nicht-ganz-so-fern-Beziehung, für einen sehr sympathischen Menschen. Seit etwa zwei Monaten sitzt er fast jeden Tag auf dem Balkon und tippt irgend etwas in seine Schreibmaschine – selbst bei Eiseskälte. Schreibt er ein Buch? Vielleicht sogar einen Bestseller? Oder schreibt er sein Leben auf, wird es eine Autobiographie über seine spannenden Erlebnisse in Wer-weiß-wo-er-überall-gewesen-ist? Womöglich ist es doch nur seine Steuererklärung, für die er seit Wochen seine Schreibmaschine quält. Dauert nun einmal lange, so eine Steuererklärung, keine Frage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann ist da noch ein komischer Tanztyp. Vielleicht dreizehn, vierzehn Jahre wird er alt sein, dieser drollige Eins-zwei-Wiegeschritt-Mensch. Ich habe ihn schon oft dabei beobachtet, wenn er direkt vor seinem Fenster getanzt hat. Unglaublich, was er für exibitionistische Neigungen haben muss. Wackelt wie ein Wackeldackel mit seinem Oberkörper. Singt das Lied mit, zu dem er sich bewegt. Und das Putzigste dabei ist: Er scheint mit jemand anderem, jemandem auf meiner Häuserfrontseite, zu tanzen. Sie schauen sich gegenseitig an und schwofen über Entfernung miteinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wohne in einer Wohngemeinschaft und einer meiner Mitbewohner hatte mich auf diesen Tanzbären aufmerksam gemacht. Um ihn besser sehen zu können, hatte er eine Videokamera auf ihn gerichet, die er an seinen Fernseher angeschlossen hatte. Nur, um ihn besser beobachten zu können, versteht sich. Damit er ihn heranzoomen und auf dem Fernsehgerät anschauen konnte. So, als wenn er direkt vor ihm herumtänzeln würde. Aufnehmen wollte er ihn aber nicht. Aus moralischen Gründen. Sowas macht man nämlich nicht: Wildfremde Leute beim Tanzen aufzunehmen, ohne dass sie etwas davon wissen. Und dann noch auf »Youtube« oder sonst wo hin ins Internet stellen. Verwerflich, sowas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt: Aus Neugierde Nachbarn beobachten mache ich wirklich sehr, sehr selten. Genauso, wie in der Nase zu popeln und laut zu pupsen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-116210407409535371?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/116210407409535371/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=116210407409535371&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/116210407409535371'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/116210407409535371'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2006/10/fenster-zum-schwof-ey-welt-die-kolumne.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-115385896033242937</id><published>2006-07-25T22:20:00.000+02:00</published><updated>2006-07-25T22:24:24.123+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;b&gt;Schweigen ist silber, Brabbeln ist mehr als Gold&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;("Ey Welt!" - Die Kolumne. Bla bla bla.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Worte kann ich wunderbar schreiben, aber nur sehr, sehr schwer aussprechen. Guerilla zum Beispiel. Kann ich super schreiben: Guerilla. Klappt prima. Beim Aussprechen klingt es dann eher, nun ja, affig. Ein anderes Wort wäre Fauxpas. Schreibt sich: Fauxpas. Wird aber nicht so ausgesprochen. Leider.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was klappt sonst noch nicht? Französische Worte im Allgemeinen. Ich habe meine Magisterarbeit über Michel de Montaigne geschrieben, den Erfinder der Essais. Doof nur, wenn man den nicht aussprechen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kirche spreche ich »Körche« aus, Birne »Börne«. Das ist ein lokales Problem – dort, wo ich herkomme spricht man halt so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Eltern erzählten mir, dass ich schon früh angefangen hätte, zu sprechen. Brabbel. Brabbel. Brabbel. Werde vor mich hingebrabbelt haben. Irgendwas, was Babys halt vor sich hinbrabbeln. Übers Wetter. Dass früher alles besser gewesen ist. Und über Krankenversicherungsvergleiche. Und so ging das dann weiter mit dem Reden – bis heute rede ich zum Leidwesen meiner Mitmenschen viel. Brabble vor mich hin und vergesse sofort wieder, worüber ich geredet habe. Vielleicht ist das eine Erklärung dafür: Reden ist wie Atmen – wenn ich nicht rede, habe ich Angst, zu ersticken. Nun ja, das ist ein Erklärungsversuch, aber keiner, der überzeugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders, wenn ich aufgeregt bin, rede ich. Und rede. Und rede. Und rede. Versuche, meine Unsicherheit mit möglichst viel Gebrabbel zu übertünchen. Na ja, das macht alles eher noch schlimmer. Ein komischer Knopf, denken meine lieben Mitmenschen dann – und sie haben Recht damit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann sind da noch Worte, die in meinem Gehirn falsch verknüpft sind. Eine Tasse ist für mich zum Beispiel gleichbedeutend mit einem Glas, und wenn ich eine Bürste meine, könnte es auch ein Kamm sein – das alles ist jedoch glücklicherweise relativ naheliegend und deshalb auch nicht sonderlich schlimm. Schlimmer wird es, wenn man versucht, auf einer Bürste anstatt auf einem Kamm zu blasen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und worauf wollte ich hiermit eigentlich hinaus? Vielleicht nirgendwo hin. Vielleicht wollte ich mich selbst beim Denken beobachten und merken, dass nichts Anständiges dabei herauskommt. Montaigne, dieser Mensch mit dem Namen, den ich lieber nur schreibe und nicht ausspreche, hat das auch gemacht – sich selbst beim Denken beobachtet. Mit dem Unterschied, dass bei ihm etwas Wunderbares herausgekommen ist, seine Essais nämlich. Seine Versuche, sich selbst beim Denken zu beobachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er wird ebenfalls ein Vielsprecher gewesen sein, dieser werte Herr mit dem französischen Namen. Brabbelte – aber in französischer Sprache. Ob ihm deutsche Worte schwer gefallen sind, auszusprechen? Und was mache ich? Schreibe darüber, dass ich Probleme mit schwer auszusprechenden Worten habe. Und ansonsten? Wie wunderbar ich diesen unaussprechlichen Herrn mit seinen Essais finde. Diesen besonderen Brabbler. Ich werde jetzt noch ein wenig sprechen üben. Ist schon seltsam, wie schwer es mir mit einigen Worten fällt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-115385896033242937?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/115385896033242937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=115385896033242937&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/115385896033242937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/115385896033242937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2006/07/schweigen-ist-silber-brabbeln-ist-mehr.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-115012750820852653</id><published>2006-06-12T17:50:00.000+02:00</published><updated>2006-06-12T17:51:48.223+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;b&gt;Verbotsforderung für Fußball &lt;i&gt;oder&lt;/i&gt; Weshalb Rauchen besser als jegliche Ballsportart ist&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;("Ey Welt!" - Die Kolumne ohne Ball.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen mag ich Fußball überhaupt nicht, damit das zunächst einmal geklärt ist. Eine widerwärtige, schreckliche Sportart ist das – und wahrscheinlich hatte ich deshalb früher, als ich noch nicht rauchen durfte, so wenig Freunde. Wer als Junge kein Fußball spielt und sich nicht mal dafür interessiert und dabei mitreden kann, wer welches Tor gehalten hat, wer welche Flanke geschossen hat oder wer wasweißichwas mit dem Ball angestellt hat, der ist sozial eher ausgegrenzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hauptsächlich hasse ich Fußball, weil mich eine unbeschreiblich große Ballphobie plagt: Ich habe Angst, von einem Ball dermaßen stark getroffen zu werden, dass es weh tut. Ich mag es nämlich nicht, wenn mir irgend etwas weh tut. Außerdem bin ich halber Hypochonder, was wohl leidenswerter Weise hinzu kommt. Deswegen interessiert mich die Fußballweltmeisterschaft auch überhaupt nicht, vielmehr stört sie mich. Immer nur Fußball. Immer und überall. Das nervt. Und woran muss ich dabei denken? An Vietnam! Die Soldaten, die im Vietnamkrieg mitgekämpft hatten, haben, so hört man es immer wieder, Flashbacks bekommen. Befinden sich auf einmal wieder auf dem Schlachtfeld. Bekommen Schweißausbrüche. Sind nicht mehr in dieser Welt, sondern zurück in Vietnam. Und so geht es mir mit Fußball. Fußball ruft Flashbacks bei mir hervor. Schlimme Flashbacks, welche mich zurück in die schlimme, schlimme Schulzeit zurückkatapultieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war eine ganz normale Schulsportschulstunde – bis auf dass der Lehrer die wunderbare Idee hatte, uns Schüler Fußball spielen zu lassen. Fußball! Meine Gedanken rasten: Verdammtnochmal weshalb ausgerechnet fußball warum nicht irgendetwas mit kleineren oder besser überhaupt keinen bällen?, rasten die Worte durch meinen Kopf, ohne dass ich sie irgendwie in ihrer Geschwindigkeit bremsen konnte. Und besonders in Ausnahmesituationen fehlen mir Interpunktion, logisches Denken und eine ausgetüftelte Taktik. So auch dieses Mal: Wo, dachte ich mir, würde ich am sichersten sein vor den vielen Bällen, die mich ganz, ganz oft treffen könnten, so dass es mir weh tun würde? Natürlich im Tor! Super Idee eigentlich. Denn: Ich vertraute meiner Mannschaft. Dachte, dass sie es zu verhindern wüsste, dass der Ball die Tornähe erreichen könnte. Nun ja. So kann man sich irren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher hatte ich wenig Freunde, weil ich mich nicht für Fußball interessierte. Jetzt bin ich in einem Alter, in welchem ich rauchen darf und so meinen Freundeskreis erweitert habe. In der Raucherpause frönt man nun einmal einer ähnlich gemeinschaftlichen, zusammenschweißenden Tätigkeit – nämlich der des Rauchens. Rauchen ist auch nur halb so ungesund wie Fußballspielen mit all diesen Kreuzbandrissen, Schultereckgelenksprengungen und Schlüsselbeinbrüchen. Ich habe jetzt jedoch mit Rauchen aufgehört – denn auch meine Zeit ist begrenzt, und ich hatte damit einfach zu viele Freunde gewonnen, die viel zu viel Zeit gekostet hatten. Jetzt bin ich ein nichtrauchender, fußballhassender Misanthrop. Hach ja. Was bin ich glücklich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-115012750820852653?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/115012750820852653/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=115012750820852653&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/115012750820852653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/115012750820852653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2006/06/verbotsforderung-fr-fuball-oder.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-114753095094638812</id><published>2006-05-13T16:32:00.000+02:00</published><updated>2006-05-13T16:49:24.393+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;b&gt;Projekt Hartz IV (in, natürlich, vier Akten)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;("Ey Welt!" - Die Kolumne, die die Arbeit nicht scheut.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;PROLOG&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="Hartz-IV-1.jpg" align="right" border="3"&gt;Worüber man im Moment keine Witze machen sollte: Einerseits über den Propheten Mohammed und dessen Aussehen, andererseits über Arbeitslosigkeit und Hartz IV. Über das eine deshalb nicht, weil es viel zu gefährlich ist. Und nicht über das andere, weil es als Thema zu durchgenudelt ist und schon x-mal für dumme, dumme Witze herhalten musste. Über Hartz IV sollte man also erst dann wieder etwas Witziges sagen, schreiben oder denken, wenn die Arbeitslosigkeit beseitigt ist.&lt;br /&gt;Also, nun ja, äh, hallo Frau Doktor Merkel? Wie weit sind Sie eigentlich mit dem Projekt „Beseitigung der Arbeitslosigkeit“? &lt;br /&gt;Ah. Okay. Also. Hm. Nun ja. Danke für die Auskunft. Ich verkrieche mich ja schon wieder unter meiner Bettdecke und weine, wie jeden Tag, mehrere Stunden und werde Sie nie wieder mit utopischen Hoffnungen belästigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ERSTER AKT:&lt;/b&gt; Die Sache mit der simulierten Arbeitslosigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="Hartz-IV-2.jpg" align="right" border="3"&gt;Und trotzdem! Ich wollte wissen, wie das ist, arbeitslos zu sein - wie sich diese Menschen fühlen, die man tagtäglich in der Tagesschau oder fast durchgängig auf RTL 2 sehen kann. Und: Ich bin Deutschland, denn ich bin arbeitslos. Und: Ich gehöre deswegen dazu. Und: Ich sollte mich den Konventionen meiner gesellschaftlichen Klasse anpassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Dresscode von Arbeitslosen besteht aus Feinrippunterhemd, Sporthose und Badeschlappen.. Und genau das brauchte ich. Feinrippunterhemd! Bah! Widerlich! Wer so etwas freiwillig trägt, hat es auch nicht anders verdient, als arbeitslos zu sein. Obwohl: Auch in modischen Fragen lässt sich natürlich nicht über Geschmack streiten. Jeder, wie er will. Jeder nach seiner Fasson. &lt;br /&gt;Badeschlappen und Sporthose hatte ich schon, brauchte ich mir also nicht extra kaufen. Jetzt noch das Frühstück, Mittagessen und Abendbrot für meinen Hartz-IV-Tag einkaufen – nämlich Brezeln, Würstchen, Senf und, jaja, ganz wichtig: Bier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Tag lang simulieren, wie das ist, arbeitslos zu sein. Einen Tag lang so tun, als wäre man ein RTL2-Mensch. Einer dieser Herumlungerer. Dieser Nichtsnutze. Dieser Tunichtgute. Und wie widerwärtig: Ich bin doch tatsächlich einer dieser arbeitslosen Akademiker mit diesem akademischen Ich-gucke-auf-meine-arbeitslosen-Mitmenschen-herab-Blick. Bis ich erschrak und dachte: Mist. Bist ja selbst arbeitslos. Bist ja selber einer von denen. Und eigentlich lungerst du herum, seitdem du studierst. Also bist du, wenn du es genau nimmst, schon ziemlich lange arbeitslos – nur, dass du dich bis vor kurzem noch offiziell "Student" nennen durftest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ZWEITER AKT:&lt;/b&gt; Die Sache mit der Langeweile&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="Hartz-IV-3.jpg" align="right" border="3"&gt;Arbeitslos zu sein ist äußerst unspannend. Einschläfernd geradezu. Langweilig. Über das Fernsehprogramm müssen wir eigentlich nicht sprechen – aber über was sollte man als Arbeitsloser sonst sprechen? Aus mehr besteht das Leben doch eh nicht mehr, wenn man arbeitslos ist.&lt;br /&gt;Also dann. Das Fernsehprogramm, natürlich klischeebeladen:&lt;br /&gt;Gerichtsshows.&lt;br /&gt;Talkshows.&lt;br /&gt;Boulevardesker Blödsinn.&lt;br /&gt;Kultur habe ich mir verboten, 3sat und arte waren tabu. Und Nachrichtensender nur, wenn man reinzappte und themenbezogene Sendungen liefen wie die Verkündung der neuesten Arbeitslosenzahlen, ein neuer Bericht, wie schlimm Hartz IV doch ist oder eine Dokumentation über das antike Rom oder andere wunderbare Epochen unserer schönen Historie – früher war nun einmal alles besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr gibt es nicht zu erzählen von diesem, meinem Hartz-IV-Tag. Oder doch: Nahrhaft war er, der Tag. Die Brezeln krümelten. Das Wurstwasser machte meine Hände schön weich, fast so wie Feuchtigkeitscreme, aber dafür auch klebrig und stinkig. Und eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass ich auf meinem Feinrippunterhemd ohne besondere Nachhilfe, also ganz von allein und zufällig, fast aus Versehen, einen Senffleck hinterlassen könnte - Arbeitslose haben nämlich meistens auf ihrem Feinrippunterhemd Senfflecken, ist nun mal so. Habe ich aber nicht ohne besondere Nachhilfe hinbekommen. Bin halt noch kein eingesessener Hartz-IV-Empfänger. Musste mit meinen Fingern ins Senfglas greifen und den Senf auf dem Unterhemd verteilen.&lt;br /&gt;Das war das Highlight des Tages. Ansonsten war alles äußerst unspannend. Einschläfernd geradezu. Langweilig. &lt;br /&gt;Und dann war da noch der Alkohol.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;DRITTER AKT:&lt;/b&gt; Die Sache mit dem Alkohol&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="Hartz-IV-4.jpg" align="right" border="3"&gt;Ich bin zu spießig. Ich bin ein Weichei. Bin es nicht wert, arbeitslos zu sein. Mein Arbeitslosentag ging fast den gesamten Tag. Vom Aufstehen bis um 22 Uhr. Und eigentlich mit allem, was dazu gehört, und dazu gehört natürlich auch Bier. Viel Bier. Und das gleich nach dem Aufstehen. Und das konnte ich nicht. Ich nippte früh morgens an einer Plastikflasche Billigbier. Und nippte an derselben Flasche bis zum Nachmittag. Und dann die zweite Flasche. Und das war es. Bier am Morgen bekam ich einfach nicht hin, und das versaute mir dann auch den Appetit auf noch mehr Billigbier. Ich muss noch viel üben, wenn ich ein richtiger Profi-Hartz-IV-Empfänger werden will, und wahrscheinlich wird mir der Arbeitsmarkt dafür auch Gelegenheit bieten.&lt;br /&gt;Darauf erst Mal einen Schluck Bier. Prost, liebe Zukunft.&lt;br /&gt;Und, äh, wenn ich noch einmal fragen dürfte, Frau Doktor Merkel? Wie sieht´s denn nun eigentlich aus? Ach, es hat sich in diesen paar Minuten nichts geändert? Und ich bin zu ungeduldig? Und ich soll Sie nicht weiter mit dummen Fragen nach einer schöneren, strahlenderen, wunderbaren Zukunft belästigen? Nun gut. Dann halt nicht. &lt;br /&gt;Ich bin Deutschland. Ich bin arbeitslos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;VIERTER AKT:&lt;/b&gt; Die Sache mit dem Sinn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="Hartz-IV-5.jpg" align="right" border="3"&gt;Arbeitslos zu sein ist sinnlos. Das ganze Leben wird sinnlos. Man wird im Arbeitsamt "Kunde" genannt, aber nicht so behandelt. Man muss mehrere Stunden lang mit anderen Betroffenen auf einen Termin warten – und weil mir dabei so langweilig war und ich mir dachte, dass es den anderen auch so gehen würde, fragte ich in die Ich-habe-keinen-Job-und-sehe-auch-so-aus-Runde, ob jemand Interesse an dem Wirtschaftsteil meiner Tageszeitung hätte. Vielleicht, dachte ich, würde sie der aufheitern und von ihren Problemen ablenken. Obwohl. Nun ja. Wohl eher nicht. &lt;br /&gt;Das alles ist vollkommen sinnlos. Auch, wenn man die Ehre zugeteilt bekommen hat, mit einer wundervollen Kundenberaterin die Zeit verbringen zu dürfen. Und wie viel Zeit ich mit der werten Dame verbringen durfte. Nach zwei Stunden Unterhaltung über meinen Hartz-IV-Antrag, für den ich über zwei Wochen benötigte, um ihn ordnungsgemäß auszufüllen und Verträge dafür zu kopieren, entwich mir ein "Schön gemütlich haben Sie´s hier. Aber so viel Zeit wollte ich dann doch nicht mit Ihnen verbringen." Und in einem anderen Gespräch mit eben dieser wundervollen Kundenberaterin rutschte mir ein "Ich sehe Sie jetzt öfter als meine Mutter – darf ich Sie 'Mama' nennen?" heraus. Und einmal sagte ich zu ihr: "Junge Dame, mit ein wenig Routine bekommen Sie das sicher irgendwann reibungslos hin." Dabei war sie eine Mittfünfzigerin, wenn nicht sogar noch älter und arbeitete mit höchster Wahrscheinlichkeit schon länger in diesem Etablissement. Routine müsste sie dementsprechend eigentlich besitzen.&lt;br /&gt;Und wie bereits gesagt: Alles wird verdammtnochmal unglaublich sinnlos. Die Dinge, die man für das Arbeitsamt machen muss – man denke da nur an den wundervoll zynischen Slogan "Fördern und fordern". Die Dinge, die man den wundervollen Menschen dort an den Kopf knallt. Und alles andere auch. Willkommen in der sinnentleerten Arbeitslosigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;EPILOG&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="Hartz-IV-6.jpg" align="right" border="3"&gt;Und es reicht! Ich will nicht mehr! Ich habe es satt, arbeitslos zu sein! Ich brauche einen Job. Bitte! Also dann, liebe Zeitschriften-, Zeitungs- und Internetredaktionen: Je länger ich arbeitslos bin, desto antriebsloser werde ich. Und: Ich habe keine Lust mehr, Ihnen aufwändige Bewerbungsmappen zu schicken. Und: Es ist doch alles sowas von sinnlos. Und: Ich melde mich von heute an nicht mehr bei Ihnen, melden Sie sich doch bei mir. Und: Nur ernsthafte Volontariatsangebote erwünscht. Mit freundlichen Grüßen und Dank im Voraus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-114753095094638812?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/114753095094638812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=114753095094638812&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/114753095094638812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/114753095094638812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2006/05/projekt-hartz-iv-in-natrlich-vier.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-114658150281351414</id><published>2006-05-02T16:50:00.000+02:00</published><updated>2006-05-08T10:59:49.046+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Liebstes MTV,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="DrawnTogether.jpg" align="right" border="3"&gt;da hast Du dir ja was eingefangen mit "Popetown". Aber wahrscheinlich stört dich diese Publicity gar nicht, was? Dabei ist diese Serie sowas von langweilig. Und wenn Du, lieber Musiksender, dann genug am 3. Mai über dieses ach so schlimme, schlimme, schlimme "Popetown" diskutiert hast mit Kirchenmenschen, konservativen Politikern und wem auch immer, könntest Du dir ja mit der Diskussionsgruppe um 22 Uhr 30 "Drawn Together" anschauen. Ich würde gerne sehen, wie die Christen und gegebenenfalls Herr Doktor Stoiber darauf reagieren würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn: "Drawn Togther" ist provokant. Und lustig. Und seltsam. Acht Comiccharaktere leben in einer Art Big-Brother-Haus zusammen. Da wäre zum Beispiel "Captain Hero", ein Superman-Verschnitt, dessen Lieblingsspruch "Save yourselves" ist". Dann ist da Xandir, eine homosexuelle Videospielfigur. Prinzessin Clara, eine versnobbte, reiche Prinzessin á la Disney, welche von ihrer bösen Schwiegermutter verflucht wurde - sie ist jetzt unstolze Besitzerin eines Vaginamonsters. Ling-Ling ist eine Art Pokemon und wird von Spanky Ham, einer Figur aus dem Internet, versklavt - Ling Ling soll Turnschuhe für ihn machen, damit er die verkaufen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, liebstes MTV. Hoffentlich geht "Drawn Together" in diesem grässlichen "Popetown"-Blabla nicht unter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit liebsten Grüßen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ombas.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Nun gut, anscheinend lief am 3. Mai noch keine Folge. Dafür läuft die erste Episode dann wohl am Samstag. Um 22 Uhr 30. Bitte unbedingt auch eine Diskussionsgruppe einrichten. Aber nicht so eine schnarchige wie zu "Popetown". Gähn.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-114658150281351414?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/114658150281351414/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=114658150281351414&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/114658150281351414'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/114658150281351414'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2006/05/liebstes-mtv-da-hast-du-dir-ja-was.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-113845190622268859</id><published>2006-01-28T13:38:00.000+01:00</published><updated>2006-01-29T14:20:05.313+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;i&gt;"You're a slacker. You wanna be a slacker for the rest of your life?"&lt;/i&gt; - und natürlich will ich das nicht. Oder doch? Bis vor kurzem wusste ich nicht, was ein "Slacker" überhaupt ist. Bis ich in einer Ausgabe der &lt;a href="http://sz-mediathek.sueddeutsche.de/mediathek/shop/catalog/editionen/1326.jsp" target="_blank"&gt;SZ-Diskothek&lt;/a&gt; davon gelesen hatte, dass Slacker "jene Zwanzigjährigen in Cordhosen" seien, die "alle Chancen ablehnen, welche ihnen ihre Herkunft, Bildung sowie der allgemeine Wohlstand bieten; die es vorziehen, zu Menschen zu werden, die die Gesellschaft als 'Loser' ausschließt".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich trage Cordhosen. Ich höre Weezer, Tocotronic und andere Slacker-kompatible Musik. Das ist aber eigentlich alles, was mich zum Slacker machen könnte. Andererseits ist da dieses Versagergefühl. Dieses Gefühl, nichts erreicht zu haben. Nichts erreichen zu werden im Leben. Einfach, dass zwar alles anders werden wird, aber halt einfach nur anders schlecht. Anders hundsmiserabel. Eigentlich sollte alles besser werden, aber dazu bin ich vielleicht doch zu sehr Pessimist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der ersten Hälfte des vergangenen Jahres habe ich fast jeden Tag geweint, in der zweiten Jahreshälfte habe ich mir aus Zynismus und dummen, nervigen Sprüchen ein Schutzschild gebastelt, das mich wenigstens nicht ganz so unglücklich aussehen lässt, sondern allerhöchstens verbittert. Obwohl: Hatte ich diese zynische Lebenseinstellung  nicht schon vorher, und nervte ich meine lieben Mitmenschen nicht schon immer mit meinen dummen, nervigen Sprüchen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin kein Slacker. Ich würde alle Chancen annehmen, welche mir meine Herkunft, meine Bildung (welche Bildung überhaupt? Zählt mein Popkulturwissen dazu?) sowie der allgemeine Wohlstand (der bitte was? Gibt es so etwas überhaupt? Allgemeinen Wohlstand?) bieten. Und ich ziehe es auch nicht vor, zu einem Menschen zu werden, welchen die Gesellschaft als "Loser" ausschließt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und trotzdem ist da dieses Verlierergefühl. Aber wahrscheinlich ist das nur mein geknicktes, kaum vorhandenes Selbstwertgefühl. Oder weil ich den heutigen Tag wieder einmal damit begonnen habe, mir den Konzertmitschnitt eines Morrissey-Konzerts anzutun. Und ja, natürlich weiß ich, dass das runterzieht. Aber manchmal möchte ich mich halt in diesem Slackergefühl suhlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und erwähnte ich schon das Wetter? Das wird nämlich &lt;a href="http://www.ombas.de/2005_01_01_archive.html#110528254090426706"&gt;auch scheiße&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-113845190622268859?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/113845190622268859/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=113845190622268859&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/113845190622268859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/113845190622268859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2006/01/youre-slacker_28.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-112915499151242663</id><published>2005-10-12T23:59:00.000+02:00</published><updated>2006-06-12T23:56:33.313+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;b&gt;Das schlechte Weltbild einer Supermarktkassiererin &lt;i&gt;oder&lt;/i&gt; Weshalb ich meine Geheimzahl am Ende dieser Kolumne nicht verraten werde&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;("Ey Welt!" - Die Kolumne, die man vergessen kann.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man macht zum Beispiel keine Witze über Geheimzahlen. Einer geht so: Man stellt sich an der Supermarktkasse an, wartet, bis die freundliche, aber etwas verrückte Kassiererin einen begrüßt und gibt ihr die EC-Karte. Man könnte sich jetzt herausreden: Es war Notwehr. Man wollte sprechen, bevor sie die Gelegenheit bekommt, etwas zu sagen. Denn diese freundliche, aber verrückte Kassiererin hat mächtig einen an der Waffel und blubbert alle Kunden mit seltsamen Dingen zu. Smalltalkthemen. Kommentiert den Einkauf. Sagt: "Ich platze gleich!", wenn man seine Pfandflaschen abgeben will – dabei würde nicht sie platzen, sondern der Pfandflaschenannahmesack neben ihr, der wieder einmal zum Bersten voll mit Pfandflaschen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann nimmt sie die EC-Karte. Und dann reicht sie einem ein Gerät mit Zahlentasten herüber. Und dann muss man zunächst den Betrag bestätigen, den man zu zahlen hat. Und dann, jaja, muss man die Geheimzahl eintippen. Was ich dann auch tat. Mit der richtigen Kombination. Jedoch sagte ich laut und deutlich vier vollkommen andere Ziffern: "Sechs-vier-eins-drei", sagte ich. Und dann sah mich die freundliche, aber verrückte Kassiererin erschrocken an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Aber man verrät doch nicht seine Geheimzahl", sagt sie sichtlich verunsichert. "Sie wissen doch, wie schlecht die Menschen sind."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich daraufhin: "Das ist jetzt aber ein negatives Weltbild, was Sie haben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sie sagt: "Aber es ist doch so. Man kann nur sich selbst vertrauen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich sage: "Dann kann ich Ihnen also auch nicht vertrauen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sie sagt: "Doch, doch. Beruflich schon. Aber privat vielleicht nicht."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich sage: "Da haben Sie vielleicht doch Recht. Diese widerlichen, schrecklichen und immer betrügen wollenden Mitmenschen. Diese ekligen, verblödeten Plagegeister! Schrecklich, schrecklich, schrecklich."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann, nach diesem philosophischen Gespräch, verließ ich den Supermarkt. Und dann hätte die Geschichte beendet sein können. Aber noch einmal die Warnung: Niemals Witze über Geheimzahlen machen. Ich wiederhole: Niemals wieder! Ich hatte meine richtige Geheimzahl nämlich vergessen. Einfach so. Nur weil ich einen Witz gemacht habe. Über meine Geheimzahl. Und über das negative Weltbild einer Supermarktkassiererin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es lag wirklich nur an diesem Witz. Denn woran hätte es sonst liegen sollen? Mein Privatleben war so langweilig wie immer. Keine Affären mit seltsamen Frauen. Keine Dreiecksbeziehungen. Kein Stress. Nichts also, was mich aus dem Ruder hätte werfen und mein Gedächtnis durchschütteln können. Die Geheimzahl war weg. Futsch. War irgendwo zwischen irgendwelche Gehirnwindungen gerutscht und hatte sich dort verkantet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann dachte ich daran, was ich noch alles vergessen könnte, woran ich mich jedoch unbedingt erinnern möchte. An fünf wunderbare Jahre meines Lebens zum Beispiel. Na gut, viereinhalb Jahre. Vielleicht waren es auch nur vier Jahre. Aber es war eine schöne Zeit. Wirklich. Und dann erinnere ich mich daran, wie oft ich im letzten halben Jahr den Film "Eternal sunshine of the spotless mind" gesehen habe – auf deutsch trägt er den auch ganz netten, aber nicht ganz so bombastischen Titel "Vergiss mein nicht". In dem Film geht es darum, dass die ehemalige Freundin (gespielt von Kate Winslet) ihren ehemaligen Partner aus dem Gedächtnis löschen lässt. Und auch der ehemalige Partner (gespielt von Jim Carrey) will daraufhin die Erinnerungen an sie auslöschen. Fast der gesamte Film spielt im Gehirn von Jim Carrey, und es geht im Großen und Ganzen darum, dass er merkt, dass er die gemeinsame Vergangenheit mit seiner ehemaligen Freundin doch nicht verlieren will – und er deshalb versucht, vor dem Löschprozess wegzulaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht habe ich viel vergessen, aber dass es eine schöne Zeit gewesen ist, werde ich mir hoffentlich merken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann wurde meine EC-Karte gesperrt, weil ich drei Mal die falsche Zahl eingegeben hatte, als ich Geld am Automaten abheben wollte. Und irgendwann fiel sie mir dann wieder ein – erst hatte mir die freundliche Bankangestellte drei Versuche gegeben, um mich an die Zahl zu erinnern. Ich tippte drei verschiedene Kombinationen ein, von denen ich dachte, dass sie nahe dran waren am Zugang zum Geld. Aber ach: Alles falsch! Also bekam ich drei weitere Versuche. Und beim sechsten Versuch fiel sie mir dann glücklicherweise wieder ein. Und es war nicht "7912" und auch nicht "8366". "7222" und "4285" waren ebenfalls falsch. Und "3376" stimmte auch nicht. "9567" führte auch nicht zu meinen riesigen, virtuellen Geldbergen. Aber, hach, leider hat man ja immer nur drei Versuche, um an die richtige Zahl zu kommen. Anders im Leben: Dort hat man zum Beispiel unendlich viele Möglichkeiten, sich lächerlich und unbeliebt zu machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-112915499151242663?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/112915499151242663/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=112915499151242663&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112915499151242663'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112915499151242663'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2005/10/das-schlechte-weltbild-einer.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-112799715191136796</id><published>2005-09-29T14:31:00.000+02:00</published><updated>2005-09-29T15:06:23.610+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Stimmungsschwankungen. Aber heute geht es schon wieder, vielen Dank der Nachfrage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und eine alte CD rotiert in meinem CD-Player:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size="-2"&gt;"Where do we go from here?&lt;br /&gt;And what did you do with the directions?&lt;br /&gt;Promise me no dead end streets&lt;br /&gt;And I'll guarantee we'll have the road."&lt;/font&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-112799715191136796?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/112799715191136796/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=112799715191136796&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112799715191136796'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112799715191136796'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2005/09/stimmungsschwankungen.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-112757217887194518</id><published>2005-09-24T16:25:00.000+02:00</published><updated>2005-09-24T17:56:16.226+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Jeden Morgen (kurz bevor ich richtig wach bin, die Augen noch geschlossen) mache ich einen Gute-Laune-Test. Ich frage mich im Halbschlaf: "Und? Wie geht´s so?" Und meistens antworte ich mir darauf seit neuestem: "Sehr, sehr gut. Vielen Dank der Nachfrage."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann bin ich aufgestanden und sitze grübelnd vor meiner Tasse Kaffee. "Und?", frage ich mich dann. "Woran liegt es, dass es dir so gut geht?" Und dann weiß ich nicht weiter. Ich habe eigentlich absolut keinen Grund, gut gelaunt zu sein, und weil zu viel Selbstreflexion depressiv macht, lasse ich es lieber sein, weiter darüber zu grübeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wahrscheinlich liegt es eh an diesem sehr, sehr guten Wetter. Und passend dazu höre ich Folgendes aus meinen Lautsprechern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size="-2"&gt;"Hey, now it's the sun, and it makes me smile&lt;br /&gt;All around"&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und danach höre ich das:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size="-2"&gt;"Heut ist ein wundervoller Tag&lt;br /&gt;Ich hab kein Problem, früh aufzustehn&lt;br /&gt;Gestern sah ich scheußlich aus, doch heute bin ich fotogen&lt;br /&gt;Damals hatte ich ein Problem, doch jetzt kommt ein Neuanfang&lt;br /&gt;Denn mein Therapeut und ich haben die Schuldigen erkannt&lt;br /&gt;Alles was ich will, ist, dass du mir glaubst&lt;br /&gt;Es geht nicht mehr bergab, nur noch bergauf"&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl: Das ist schon wieder zynisch und gar nicht ernst gemeint. Aber egal. Zynismus macht auch gute Laune. Mir zumindest.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-112757217887194518?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/112757217887194518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=112757217887194518&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112757217887194518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112757217887194518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2005/09/jeden-morgen-kurz-bevor-ich-richtig.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-112737770656757143</id><published>2005-09-22T10:25:00.000+02:00</published><updated>2005-09-22T10:37:26.603+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Hach ja. Was für ein wunderbares, schönes und romantisches Liebeslied, das ich gerade höre. Gut eigentlich, dass ich nicht verliebt bin. Dieses neutrale Gefühl ist schon schön. Obwohl: Das, was ich vermisse, ist Geborgenheit. Vielleicht kaufe ich mir eine Katze. Wäre doch auch nett. Bis dahin bleibt mir das, was mir schon immer geblieben ist - nämlich Zynismus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size="-2"&gt;"And if a double-decker bus&lt;br /&gt;Crashes into us&lt;br /&gt;To die by your side&lt;br /&gt;Is such a heavenly way to die&lt;br /&gt;And if a ten-ton truck&lt;br /&gt;Kills the both of us&lt;br /&gt;To die by your side&lt;br /&gt;Well, the pleasure - the privilege is mine"&lt;/font&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-112737770656757143?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/112737770656757143/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=112737770656757143&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112737770656757143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112737770656757143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2005/09/hach-ja.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-112690211679104763</id><published>2005-09-16T22:19:00.000+02:00</published><updated>2005-09-16T23:15:53.576+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Heute ist wieder einmal einer dieser echt beschissenen scheiß Tage. Ich fühle mich scheiße, und ich schaue "VH 1 Classic". Widerlich. Gerade laufen die "New Kids On The Block". "The Right Stuff". Wirklich schrecklich. Ich mache lauter und ekle mich vor mir selbst. Tiefer kann man echt nicht sinken. Noch ein Bier? Sehr gerne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-112690211679104763?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/112690211679104763/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=112690211679104763&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112690211679104763'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112690211679104763'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2005/09/heute-ist-wieder-einmal-einer-dieser.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-112672534836073240</id><published>2005-09-14T21:12:00.000+02:00</published><updated>2005-09-14T21:23:32.550+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Und huch! Eines meiner Lieblingslieder vom neuen "Eels"-Album "Blinking Lights And Other Revelations" ist doch glatt als Single ausgekoppelt worden. Was für ein schönes, schönes Lied - und was für ein surrealer Videoclip. Unbedingt anschauen und anhören: &lt;a href="http://www.eelstheband.com/trouble1.html" target="_blank"&gt;"Trouble with dreams"&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-112672534836073240?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/112672534836073240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=112672534836073240&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112672534836073240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112672534836073240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2005/09/und-huch-eines-meiner-lieblingslieder.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-112403159523070630</id><published>2005-08-14T16:58:00.000+02:00</published><updated>2005-08-14T17:03:16.026+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Es ist kalt in Deutschland. Sehr kalt. Nur im angrenzenden Ausland (Bayern) macht den Menschen dieses widerwärtige Wetter nichts aus. Sagt zumindest das "Wetter Fernsehen". Dieser Sender teilt Deutschland in seinem "Biowetter" nämlich in den Norden und mehr oder weniger Bayern ein. Die Menschen im Norden leiden nach diesen Angaben angeblich an "Migräne und Kopfschmerzen", Bayern und der angrenzende Süden hingegen würden nur so strotzen auf Grund von "Vitalität". Und da haben wir es wieder: Schleichwerbung! Die CSU will uns sogar im "Wetter Fernsehen" einreden, wie toll die Bayern doch sind. Fragt sich, wie teuer diese Kampagne war. Und ob der vitale Stoiber selbst auf diese Idee gekommen ist?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-112403159523070630?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/112403159523070630/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=112403159523070630&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112403159523070630'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112403159523070630'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2005/08/es-ist-kalt-in-deutschland.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-112229243666584211</id><published>2005-07-25T13:53:00.000+02:00</published><updated>2005-07-26T01:02:31.783+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;font size="+2"&gt;Liebes Fernsehtagebuch ...&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size="-2"&gt;... den lieben, langen Tag fernsehen. Ganz schön widerlich – gibt es nicht schönere, intellektuell anspruchsvollere Hobbys? Aquarellbilder malen zum Beispiel. Lesen. Kunstausstellungen besuchen. Häkeln. Und vielleicht ist sogar Angeln weniger verpönt als fernzusehen, ist man dort doch zumindest an der frischen Luft und kann in aller Ruhe seinen Gedanken nachgehen. Und Fernsehen? Kleistert die Gedankengänge zu! Man verlernt es, zu denken! Denn wer fernsieht, verdummt! Ganz klar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist mir alles egal. Ich finde es toll, fernzusehen. Ich finde es toll, mich durch die diversen Fernsehprogramme zu zappen, und ich finde es sogar toll, darüber nachzudenken, was ich da gerade konsumiere, und das möchte ich mit diesem &lt;i&gt;&lt;b&gt;Fernsehtagebuch&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; machen. Nachdenken nämlich. Über das Fernsehen. Und das Leben. Und den ganzen Rest. Alles halt, was mir beim Zappen einfällt.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;13 Uhr 15&lt;/i&gt;. Auf &lt;i&gt;&lt;b&gt;n-tv&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; läuft die Pressekonferenz der FDP. Guido Westerwelle redet über irgend etwas, aber ich höre nicht richtig zu. Bildungssysteme, bla, bla, bla. Vorschulische Ausbildung. Richtiges Verhältnis von Bürgersicherheit und Bürgerfreiheit. Alles gut und schön, aber immer, wenn ich Herrn Westerwelle im Fernsehen sehe, muss ich an Akneprobleme denken. Und immer, wenn ich ihn sehe, denke ich: "Nicht kratzen, nicht kratzen, bloß nie einen Pickel aufkratzen. Sonst siehst du bald so aus wie dieser Mensch im Fernsehen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;13 Uhr 21&lt;/i&gt;. Schön eigentlich, dass ich die digitalen Fernsehprogramme von "Kabel Deutschland" abonniert habe. Und wie unschön eigentlich, wie unsinnig die meisten der angebotenen Programme sind. Auf &lt;i&gt;&lt;b&gt;Games TV&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; sehe ich, wie jemand das Videospiel "Harvest Moon" spielt. Das wird auch von keinem Moderator kommentiert, man sieht einfach nur, wie jemand mit einer virtuellen Spielfigur durch eine virtuelle Welt rennt. Virtuelle Kühe fressen virtuelles Gras, und es wird eingeblendet: "Berta geht es gut, sie scheint sich wohlzufühlen." Es gibt nichts Uninteressanteres, als fremden Menschen beim Computerspielen zuzuschauen. Obwohl: Ich habe ja noch den &lt;i&gt;&lt;b&gt;Sailing Channel&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;&lt;b&gt;Wein TV&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;&lt;b&gt;Motors TV&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; und das &lt;i&gt;&lt;b&gt;Wetter Fernsehen&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;17 Uhr&lt;/i&gt;. Hach ja. Man hat halt so seine festen Fernsehzeiten. Nicht, dass es zwingend für mich wäre, um 17 Uhr den &lt;i&gt;&lt;b&gt;Sci Fi Channel&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; anzuschalten, aber wenn ich zuhause bin, läuft um diese Uhrzeit meistens auch dieses Programm für Nerds und Science-Fiction-Spinner. Meistens verfolge ich "Outer Limits", diese düstere Serie rund um Außerirdische, Roboter und anderen Klischeekram, auch überhaupt nicht intensiv, es läuft halt so nebenbei. Es blubbert vor sich hin. Einfach so. Nebenbei lese ich meistens Zeitung oder irgendwelche Internetnachrichtenseiten. Aber allein der Vorspann versetzt mich in ein gemütliches Hach-ja-wie-schön-Gefühl:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size="-2"&gt;"Sind Sie bereit? Bereit für das Unbekannte? Für eine neue Erfahrung, die alles in Frage stellen könnte, was Sie zu wissen glauben? Was Sie jetzt sehen werden, wird Ihr Bewusstsein verändern, denn hinter der vertrauten Realität lauert das Unfassbare. Hinter dem Sichtbaren verbergen sich geheimnisvolle Rätsel. Hinter dem Augescheinlichen liegt noch eine andere Wahrheit. Die nächste Stunde versetzt Sie in eine Welt jenseits aller Vorstellungskraft - Sie überschreiten die Grenze in ... 'Die Unbekannte Dimension'".&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas dick aufgetragen, aber ... hach ja, wie schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;18 Uhr 26&lt;/i&gt;. Und manchmal lasse ich das Fernsehprogramm ohne Ton laufen und höre nebenbei Musik oder den Radiosender &lt;a href="http://www.radioeins.de" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Radio Eins&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Im Moment höre ich von den "Smiths" das Lied "Everyday is like sunday" und sehe auf &lt;i&gt;&lt;b&gt;Terranova&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; eine Dokumentation über Pferde. Zum Nebenbei-Gucken-ohne-Ton sind Tierdokumentationen halt am Besten geeignet. Man kann hinschauen, "Wie niedlich" denken und dann weiter Zeitung lesen. Oder Internetnachrichtenseiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und manchmal wird man von &lt;i&gt;&lt;b&gt;Terranova&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; wirklich überrascht: Es war wieder einer dieser Tage, an denen ich das Fernsehen ohne Ton laufen ließ, und dann zeigt dieser Tiersender einen Löwen, der kotzt. Minutenlang. Und wie er sich die Kotze mit seiner gigantischen Löwenzunge ableckt. Mjamm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Welt ist widerlich, und weil die Fernsehwelt ein Abbild der Wirklichkeit ist, ist sie natürlich genauso widerlich. "Armageddon - come armageddon!", singt Morrissey aus meinen Lautsprechern. "Come, armageddon! Come!" Und: "Come, come, come - nuclear bomb". Und auf &lt;i&gt;&lt;b&gt;Terranova&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; laufen Pferde über eine Koppel. Und Morrissey singt: "How I dearly wish I was not here / In the seaside town / That they forgot to bomb".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;19 Uhr 24&lt;/i&gt;. Auf dem &lt;i&gt;&lt;b&gt;NDR&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; berichtet das Magazin "DAS!" über die Obdachlosen-Fußball-Weltmeisterschaft. Bedingung für die Teilnahme: Man muss entweder auf der Straße leben oder eine Drogenkarriere hinter sich haben. Oder am Besten beides? Kann wahrscheinlich nicht schaden, steigert bestimmt die Chancen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;20 Uhr 16&lt;/i&gt;. Wieder mal die "Tagesschau" auf der &lt;i&gt;&lt;b&gt;ARD&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; nicht gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;20 Uhr 25&lt;/i&gt;. Auf &lt;i&gt;&lt;b&gt;Bibel TV&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; läuft die Sendung "Bibel TV - das Gespräch". Es geht um "christliches Männertraining", wahrscheinlich ist das so eine Art christliches Biertrinken kombiniert mit einem Wettbewerb, wer das Vater Unser am Besten rülpsen kann. Womöglich wäre die Sendung sogar aufschlussreich und unterhaltsam, wenn ich mich auf sie einlassen und ernsthaft dafür interessieren würde - doch sie ist mir keine zwei Minuten meiner Aufmerksamkeit wert, also zappe ich weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size="-2"&gt;Aber irgendwann reicht es dann auch. Zu viele bunte Bilder können manchmal viel zu langweilig sein. Und das in der Prime Time! Verdammtes Sommerloch, in das die ganzen Fernsehprogramme gefallen sind. Oder bin ich einfach zu übersättigt? Vielleicht sollte ich mit Angeln anfangen. Oder mit Häkeln. Oder Kunstausstellungen besuchen. Was weiß ich denn. Vermutlich werde ich jedoch für immer und ewig Fernsehkonsument bleiben - so, wie alle anderen von Talkshows, Serien und Spielfilmen zu Zombies verwandelten Menschen auch.&lt;/font&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-112229243666584211?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/112229243666584211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=112229243666584211&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112229243666584211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112229243666584211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2005/07/liebes-fernsehtagebuch.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2774053.post-112073049330624155</id><published>2005-07-07T11:55:00.000+02:00</published><updated>2006-06-12T23:58:08.516+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;b&gt;Über gute Laune, fremde Menschen und meine beruflichen Aussichten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;("Ey Welt!" - Die nachdenkliche Kolumne.)&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muss. Mir. Weniger. Gedanken. Machen. Ich muss weniger grübeln. Weniger über unwichtigen Kram nachdenken. Weniger über wichtigen Kram nachdenken. Meine Freunde sagen, dass mir irgendwann mein Kopf explodiert, wenn ich weiter so ausschweifend über alles und nichts nachdenken würde. Darüber habe ich dann fast drei Stunden nachgedacht. Wie das aussehen könnte, wenn mein Kopf explodiert. Ob es weh tun würde. Und wer die ganze Sauerei sauber machen wird. Man kann sich schließlich nicht aussuchen, wo der Kopf explodiert. In der freien Natur wäre es natürlich am praktischsten, Hirnmasse ist biologisch abbaubar. In einer Wohnung oder in einem Pelzgeschäft wäre es eher unhygienisch und ärgerlich, wenn mein Kopf gerade da platzen würde. Bumm! Und schon sind alle Pelzmäntel ruiniert. Gar nicht schlecht eigentlich, ich sollte mich öfters in Pelzläden aufhalten, das hätte dann eine politische Aussage, wenn mein Kopf dort –&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist das halt, wenn man zu viel über wichtige und unwichtige Dinge nachdenkt. Man schweift ab. Lebt in einer anderen Welt. Und vielleicht denke ich ganz einfach deshalb über alles und nichts so unrealistisch nach, weil mich die Realität immer wieder erschreckt. "Reality is truly scaring me", singt eine Green-Day-Plagiats-Band, und ja: Recht hat sie, diese Kommerzkapelle, die leider noch keinen großartigen kommerziellen Erfolg hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Don´t think twice, it´s alright", ist ein Motto, das mir seit meiner Jugend immer wieder im Kopf herumspukt, seitdem dieses in einem Dieter-Hallervorden-Film auftauchte. Ich wünschte, es würde mein Lebensmotto sein, aber leider denke ich nicht nur zwei Mal über Dinge nach, sondern unendlich oft. Das macht handlungsunfähig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel mache ich mir nicht nur viele Gedanken über mich selbst, sondern auch über meine Mitmenschen. Bis letzten Samstag dachte ich, dass man fremde Menschen nicht einfach so beleidigen dürfte, nur, weil man selbst schlechte Laune hat und seine Aggressionen entladen will, sie haben einem doch nichts getan, die fremden Menschen. Auch keine Gründe für eine spontane Beleidigungswelle sind Hässlichkeit und Gestanksbelästigung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist also einer dieser Samstage nach einer dieser Wochen, in denen man das Gefühl hat, dass einem der Himmel auf den Kopf gefallen ist und der Kopf entweder kurz davor ist, zu platzen oder vom Himmel zerquetscht zu werden. Direkt einen Platz hinter mir im Bus sitzt ein Mensch, der so hässlich ist, dass es schon nicht mehr schön ist, der stinkt und noch dazu immer wieder rülpst. Ein ideales Opfer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe sowieso schlechte Laune, und jetzt weiß ich endlich, wo ich diese abladen kann. Idealerweise setzt sich eine Horde Mädchen in Hörweite. Eines der Mädchen, das sich neben mich gesetzt hat, sagt angewidert zu ihren Freundinnen: "Hier stinkt es!", und ich sage laut, deutlich und sehr um Sachlichkeit bemüht: "Das ist glaube ich der Mensch hinter mir." Das Mädchen dreht sich um, starrt direkt in dessen gelbliche Augen, sagt "Oh!" und dreht sich schnell wieder um. Auf die Frage von diesem stinkenden, hässlichen und rülpsenden Menschen, ob ich denn ein Problem hätte, bleibt mir nur, Schadensbegrenzung zu betreiben – immerhin sitzt er direkt hinter mir, und er sitzt nicht nur in Hör-, sondern auch in Schlagweite, und ich möchte nicht geschlagen werden. "Nein, nein"; sage ich, "es ist nichts."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und kurz, nachdem ich aus dem Bus ausgestiegen bin, fängt dieses sinnlose Sich-Gedanken-Machen wieder an. Man beleidigt Menschen nicht grundlos, nicht einmal, wenn sie stinken, rülpsen und hässlich sind, sie haben einem doch nichts getan. Andererseits war meine schlechte Laune kurz darauf wie weggespült, und ich verdränge kurzzeitig, dass ich Ärger mit mehreren Ämtern habe, dass ich mich trotz schlechter, wirtschaftlicher Lage auf den Arbeitsmarkt schmeißen muss und ich meine Bewerbungen für ein Volontariat nicht einmal geschrieben habe, weil ich mich auf Grund der Gesamtsituation und des Ärgers, den ich mit mehreren Ämtern habe, so handlungsunfähig fühle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sollte nicht so viel über mein Leben nachdenken, sondern ganz einfach leben. Und wie widerlich! Das hört sich wie aus einem Positiv-denken-Buch an. Ein Spruch, der mir übrigens mächtig auf die Nerven geht, ist: "Jeder Tag, den du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag." Mein gesamtes Leben wäre nach dieser Definition verloren. Und wie sympathisch ist da ein "Don´t think twice, it´s alright".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also dann: Sorge dich nicht, höre auf zu denken! Und auch das hört sich irgendwie doof an, aber hey, ich habe keine Lust mehr, mir Gedanken über dies und das und auch noch über diesen unstrukturierten, ununterhaltsamen, uninteressanten Text hier und mein angeschlagenes Ego zu machen. Und es wird auch keine Pointe kommen, keine Moral, kein Witz, nichts. Diese Kolumne endet hier. Bäh.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2774053-112073049330624155?l=www.ombas.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/112073049330624155/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=2774053&amp;postID=112073049330624155&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112073049330624155'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2774053/posts/default/112073049330624155'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.ombas.de/2005/07/ber-gute-laune-fremde-menschen-und.html' title=''/><author><name>Ombas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03986958461845350592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='17236500563430682103'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry></feed>
